IBES: Darum ist Gil Ofarim im Dschungelcamp
Seit vier Tagen schweigt Gil Ofarim im Dschungelcamp. Jetzt gibt der Musiker erstmals ein wenig mehr von sich preis. Seine Teilnahme wurde zuvor kontrovers diskutiert. Nachdem Gil Ofarim 2021 einen Hotelmitarbeiter zu Unrecht beschuldigt hatte, ihn antisemitisch beleidigt zu haben, kam 2023 in einem Gerichtsprozess heraus, dass er diesbezüglich gelogen hatte. Nun sitzt der 43-Jährige im Dschungelcamp . Viele Zuschauer hatten erwartet, dass Ofarim sich dort reumütig zu dem Vorfall äußern würde, doch er blieb still. Wegen einer Verschwiegenheitserklärung dürfe er nichts sagen. Die Frage, ob er Reue empfinden würde, beantwortete er mit den Worten: "Dazu muss ich mich nicht äußern." In der neuesten Folge von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" zeigte sich Ofarim erstmals von einer persönlicheren Seite. Bei der Nachtwache mit Stephen Dürr sprach er über seine Sorgen, aber auch über positive Entwicklungen. "Ich merke, manche Mauern hier im Dschungelcamp in Bezug auf mich bröckeln. Man muss mich nicht lieben, aber Respekt beiderseits ist schön", erklärte er. Zwei Camper, null Einsicht: Das nervt gewaltig Dennoch habe er Angst, was seine Teilnahme im Dschungelcamp vor allem mit seinen Kindern machen würde. Was ihm nicht gefalle, sei der Zynismus, sagte Ofarim. "Ich habe Sorgen um meine Kids und ob sie sich dumme Sprüche an der Schule anhören müssen." Dürr fragte nach: "Weil du in den Dschungel gehst?" Ofarim bejahte. "Ich habe sehr viele Ängste in Bezug auf meine Kinder. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich … Das ist nicht okay", betonte er im Dschungeltelefon. Am Lagerfeuer wollte Dürr wissen, ob Ofarim mit so viel Aufmerksamkeit gerechnet habe. "Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht erwartet", so der Sänger. Dürr ordnete sein Gespräch mit Ofarim im Anschluss ein. "Nach der ganzen Story … Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht." Bislang bemerke er nicht, dass Ofarim geläutert aus der Sache herausgehe, so Dürr. "Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen? Gerade der Dschungel!" Ofarim selbst schilderte seine Sicht: "Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, in welches Fettnäpfchen man tritt, was man sagt, man wird schnell gecancelt." Trotzdem habe er einen klaren Plan für dieses Projekt: "Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Aber ich bin froh und dankbar, dass es vorbei ist." "Was auch immer das ist, ich bin sehr gespannt", bewertete sein Mitcamper Dürr diese rätselhafte Aussage. Unterdessen erklärte Ofarim: "Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein." Er wolle in einem Jahr wieder auf der Bühne stehen, mit seiner Band, die er sehr vermisse. "Da sehe ich mich." Dürr meinte dazu im Dschungeltelefon: "Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann, wenn er nicht das Essenzielle macht, was alle von ihm erwarten."