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Theater | Romanadaptionen haben Grenzen: Erpenbeck und Poladjan auf Berliner Bühnen

Zwei zeitgenössische Literaturinszenierungen in Berlin zeigen eines: Eine gute Buchvorlage muss nicht jedes Mal ein glänzendes Stück ergeben

Zeitgenössischer Klassiker oder Neue Deutsche Literatur, was soll’s sein? Auf jeden Fall eine Romanadaption. Am vergangenen Wochenende knüpften gleich zwei Berliner Theater mit dieser gängigen Bühnengattung publikumstauglich an literarische Erfolge an.

Am Deutschen Theater inszenierte Alexander Eisenach den deutsch-deutsche Geschichte seit den 1920ern umspannenden, derzeit von Volker Schlöndorff verfilmten und zur Schullektüre ausgerufenen Episodenroman Heimsuchung der Booker-Prize-Trägerin Jenny Erpenbeck. Am Maxim Gorki Theater zeigte Nurkan Erpulat die von russischer Literatur gesättigte Kommunalka-Burleske Zukunftsmusik der kürzlich mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis geehrten Katerina Poladjan um drei Generationen Frauen, die im triste

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