Gold und Silber knacken neuen Rekorde: Es kann auch wieder nach unten gehen
Der KI-Hype ist gestoppt und wurde sofort abgelöst – durch unglaubliche Rekorde bei Gold und Silber. Einbahnstraßen gibt es am Finanzmarkt aber nicht. 100 Dollar bei Silber , 5.000 Dollar bei Gold. Wer diese Größenordnungen vor einem Jahr als absurd bezeichnet hätte, wäre sich großer Zustimmung sicher gewesen. Vor allem Silber galt lange als totes Kapital, hat seinen Kurs nun aber binnen weniger Monate verdoppelt. Theoretisch spricht gerade alles für Gold und Silber: von der Nachfrage bis zur politischen Situation, die den Kurs begünstigt. Einzig sollte man beachten: Beide Metalle sind massiv überkauft. Was nichts anderes bedeutet als eine erhebliche Fallhöhe, falls eine Korrektur anstünde. Gold springt über 5.000 Dollar: Jetzt zuschlagen? Experten erwarten Kursgewinne: Warum Gold 2026 gefragt bleibt Was deutsche Anleger allerdings gern vermeiden, sind die Anblicke fallender Aktienkurse oder fallender Edelmetallpreise im Portfolio. Beim Weg nach oben ist man gern dabei, doch die Gewinne möchten die meisten dann auch behalten, wenn der entsprechende Basiswert den Rückwärtsgang einlegt. Dabei gehören Korrekturen von gehypten Assets dazu, denn weder Aktieninvestments noch Rohstoffspekulationen sind lineare Vorgänge, sondern volatile Angelegenheiten. Eine gute Strategie ist wichtig Man kann aber mit Disziplin und einer klaren Strategie als Neuling an der Börse bestehen und der Falle aus dem Weg gehen, bei überkauften Aktien oder Rohstoffen auf dem Weg nach unten dabei zu sein. Höchste Zeit, die wichtigste Regel des Money Managements zu beleuchten: Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen. Oft werden gute Geldanlagen zu früh verkauft und schlechte viel zu lange gehalten. Für alle, die Gold und Silber seit langer Zeit halten, ist das Verfolgen dieser Regel ein großer Erfolg gewesen. Wer erst bei 100 Dollar bei Silber oder 5.000 bei Gold einsteigt, muss folgendes Rechenbeispiel kennen: Kleinere Verluste lassen sich leicht wieder aufholen, während größere Verluste sehr schwer zu verkraften sind. "Wer nur zehn Prozent verliert, braucht einen Gewinn von gut elf Prozent, um den Rückschlag auszugleichen. Bei Verlusten von 50 Prozent ist hingegen eine Verdoppelung notwendig, was bereits extrem anspruchsvoll wird", so Thomas Soltau vom Smartbroker. Falsche Versprechen von Finanz-Gurus nicht beachten Je kleiner die Verluste sind, desto besser stehen die Chancen, sie wieder aufzuholen. Wer nur kleine Rückschläge verkraften muss, setzt sich intensiver mit Fehlern auseinander und lernt daraus. Apropos Lernen: Fallen Sie nicht auf das Versprechen vom schnellen Reichtum herein , mit dem dubiose Online-Finanzakademien werben. Wer an der Börse erfolgreich sein will, muss zuerst in seine Bildung investieren und sollte nicht blind irgendwelchen Gurus folgen, ohne die Hintergründe zu verstehen. Viele Gurus pushen momentan Gold und Silber, wohl wissend, dass die jüngste Rally die Ausnahme und nicht die Regel darstellt. Gerade in Deutschland steht Anlegern mit Zertifikaten aber auch ein Werkzeugkasten zur Verfügung, mit dem sie auf Augenhöhe mit den Profis agieren und ihre Bestände absichern können. Mit Online-Broschüren und Videos bieten die Emittenten inzwischen ein umfangreiches kostenloses Lernprogramm an, sodass jeder das passende Produkt für seine Markterwartung findet und gegebenenfalls auch Aktien, Gold oder Silber sichern kann. Dazu ein einfaches Beispiel: Wer bei Silber investiert ist und seinen Bestand absichern möchte, kann das mit Turbo- Optionsscheinen tun. Die WKN FD63GP bildet den Kurs von Silber short mit Hebel 2,5 ab. Übersetzt bedeutet das, dass der Turbo-Optionsschein bei einem Kursrutsch von Silber von 20 Prozent um 50 Prozent zulegen würde. Steigt Silber noch einmal um 20 Prozent, verliert der Schein genauso 50 Prozent – sonst wäre es keine Absicherung.