"12 Monkeys" mit Bruce Willis: Am Montag läuft der Sci-Fi-Film im TV
Bruce Willis, bekannt als Action-Star, kennt das Genre gut. Doch in diesem Science-Fiction-Film stritt er mit dem Regisseur über eine Szene, die er zunächst nicht drehen wollte. "Stirb langsam", "Pulp Fiction" und "The Sixth Sense": Bruce Willis' Filmografie ist voller Klassiker. Vor allem als Action-Star machte er sich einen Namen. In vielen Rollen verbindet er menschliche Verletzlichkeit mit dem harten Durchgreifen eines echten Helden. Doch im dystopischen Zeitreisefilm "12 Monkeys" gab es eine Szene, die er nicht drehen wollte. Darum geht es in "12 Monkeys" Ein tödlicher Virus vernichtet 1996 fast die gesamte Menschheit. Die Überlebenden leben 2035 unter der Erde. Eine Gruppe namens Armee der zwölf Affen gilt als Auslöser der Katastrophe. Der Gefangene James Cole (Bruce Willis) soll per Zeitreise den Ursprung des Virus finden. Als Belohnung winkt Strafmilderung. Doch etwas geht schief. Cole landet 1990 statt 1996 und wird verhaftet. In einer psychiatrischen Klinik trifft er Jeffrey Goines (Brad Pitt). Cole berichtet von der Zukunft, doch niemand glaubt ihm. Nach einem weiteren Zeitsprung gerät er zwischen Zeiten und Deutungen. Hinweise widersprechen sich, und Cole zweifelt zunehmend an sich selbst. Die Suche nach der Wahrheit spitzt sich zu und führt ihn zu einem Ort, an dem sich Vergangenheit und Zukunft berühren. Das ist die "12 Monkeys"-Szene, die Bruce Willis nicht drehen wollte Auch über 30 Jahre später bleibt "12 Monkeys" ein spannender Film in Willis' Biografie. Er gilt als Science-Fiction-Klassiker. Das zeigen auch die Zahlen auf dem Bewertungsportal "Rotten Tomatoes": mit 88 Prozent Zustimmung bei Kritikern und Publikum. Doch trotz der guten Zusammenarbeit mit Regisseur Terry Gilliam lief der Dreh bei einer Szene nicht rund. Willis' Figur James Cole entführt die Psychiaterin Kathryn Railly, gespielt von Madeleine Stowe, und sperrt sie in den Kofferraum eines Autos. In der umstrittenen Szene soll Railly ihm ins Gesicht treten, woraufhin Cole zu Boden geht. Willis wollte die Szene nicht drehen, da er meinte, Cole würde bei dem Tritt nicht fallen. Regisseur Gilliam erinnert sich: "Und er [Willis] sagt: "Ich würde nicht zu Boden gehen.‘ Ich sagte: ‚Du bist nicht John McClane, hör auf!"". Doch Willis blieb bei seiner Meinung. Gilliam bestand darauf, dass der Fall für die Szene und den Ton des Films wichtig sei. Schließlich setzte Gilliam die Szene ohne Willis fort. Der kehrte zurück und stimmte zu, die Szene zu drehen, obwohl er nicht überzeugt war. Der Vorfall zeigt, wie unterschiedlich Regisseur und Schauspieler denken können. Willis, aus dem Action-Genre kommend, war es gewohnt, nicht so leicht umzufallen. Gilliam wollte eine realistische Darstellung der Dynamik zwischen den Figuren. Der Streit blieb der einzige größere Konflikt während der Produktion. Die daraus entstandenen Szenen gehören heute zu den markanten Momenten des Films. "12 Monkeys" läuft am Montag, 02. Februar 2026, um 20.15 Uhr bei Arte . Alternativ ist der Film bei Apple TV zum Kaufen oder Leihen verfügbar. Noch kein Apple TV-Abo? Magenta TV bietet ein Paket mit Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis. Deshalb ist "12 Monkeys" so sehenswert "12 Monkeys" erschien 1995, bleibt aber relevant. Der zerstörerische Virus und die desolate Zukunftsvision sind aktuell. Auch wenn die Handlung komplex wird, lebt der Film von der darstellerischen Leistung von Bruce Willis und Brad Pitt . Willis zeigt eine andere Seite seiner Kunst, Pitt glänzt als psychiatrischer Patient und erhielt seine erste Oscar-Nominierung als "Bester Nebendarsteller". Die Erzählung nutzt Zeitreisen nicht nur als Gimmick, sondern fordert zum Nachdenken über Ursache und Wirkung auf. Die Kombination aus Science-Fiction und Thriller führt zu einem Ende, das viele auch beim zweiten Sehen beschäftigt. Deshalb gehört der Film zu den meistdiskutierten Science-Fiction-Filmen der 1990er Jahre und hat sich als Klassiker etabliert. Die Geschichte basiert auf einer älteren Vorlage und zeigt, wie ein Konzept auf der großen Leinwand funktioniert. Der Film bietet einen düsteren Blick auf die Zukunft und stellt Fragen nach der Rolle des Menschen und der Unveränderlichkeit der Zeit. Bei Erscheinen war er kommerziell erfolgreich, mit über 168 Millionen US-Dollar Einnahmen weltweit. Auch kulturell beeinflusste er spätere Werke im Genre. "12 Monkeys" bietet Stoff für Diskussionen und bleibt im Gedächtnis, weil die Zeitreise-Geschichte nicht einfach zu entschlüsseln ist.