2. Liga: Kownacki nach Rot hart bestraft – Hertha legt Einspruch ein
Die Szene erregte Aufsehen. Nun ist Herthas Dawid Kownacki für sein Vergehen im Spiel gegen Darmstadt gesperrt worden. Die Länge der Strafe ruft eine deutliche Reaktion des Klubs hervor. Fußball-Zweitligist Hertha BSC will die Drei-Spiele-Sperre für Stürmer Dawid Kownacki nicht hinnehmen und hat Einspruch beim DFB eingelegt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte den 28-jährigen Polen am Mittwoch wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall hart bestraft. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in der 70. Minute beim 2:2 gegen Darmstadt 98 . Schiedsrichter Florian Lechner stellte den Hertha-Angreifer mit Rot vom Platz, nachdem dieser einen Konter der Hessen mit einem Tritt in die Beine von Luca Marseiler gestoppt hatte. Herber Schlag für die Hertha Die Entscheidung wurde von mehreren Beobachtern als überzogen eingestuft. Hertha-Kapitän Fabian Reese sagte nach dem Spiel, dass Lechner die Entscheidung ihm gegenüber damit begründet habe, dass Kownacki keine Chance gehabt habe, an den Ball zu kommen, und nur in die Beine ging. Für die Berliner wäre die Sperre ein herber Rückschlag. Das Team hatte zuletzt immer wieder Probleme bei der Chancenverwertung. Kownacki konnte in dieser Saison aufgrund von Verletzungen erst sieben Pflichtspiele von Beginn an bestreiten.