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1. FC Magdeburg gewinnt historisches Tor-Spektakel gegen Fürth

Die 2. Bundesliga hat am Freitagabend ein historisches Torfestival geliefert. Zum Auftakt des 21. Spieltags der 2. Bundesliga standen am Freitagabend zwei Partien an. Hervorragende Unterhaltung lieferte dabei vor allem das Duell zwischen der Spielvereinigung Fürth und dem 1. FC Magdeburg . Die Gäste aus Sachsen-Anhalt setzten sich mit 5:4 durch, denkwürdig war dabei vor allem die erste Halbzeit: Der FCM führte zur Pause mit 5:3 – mehr Tore waren zuvor noch nie in der ersten Halbzeit eines Zweitligaspiels gefallen. Den Magdeburgern gelang damit ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Sie sind vorübergehend auf den 13. Platz gesprungen, Fürth bleibt Letzter. Auch das zweite Spiel des Abends war ein Kellerduell, Preußen Münster und der VfL Bochum trennten sich 1:1 (1:0). Bochum ist damit auch das achte Ligaspiel in Folge ohne Niederlage geblieben und steht somit weiterhin auf dem achten Rang. Die Münsteraner wiederum verbleiben auf dem 15. Platz. SpVgg Fürth - 1. FC Magdeburg In einem wilden Spiel durften sich die Fürther Fans zunächst über die Führung durch Brynjar Bjarnason (8. Minute) freuen. Doch nach dem unglücklichen Ausgleich aus Sicht der Hausherren durch die Bogenlampe von Remo Münz (13.) ins eigene Tor nahmen die Magdeburger die Kleeblatt-Defensive auseinander. Mateusz Żukowski (15., 29., 32.) und Rayan Ghrieb (23.) machten nach gut 30 Minuten scheinbar alles klar. Die Magdeburger waren aber selbst in der Defensive oft desorientiert. Das nutzten vor 11.061 Zuschauern Doni Arifi (43.), Jan Elvedi (45.+5) und kurz nach dem Wechsel Neuzugang Sayfallah Ltaief (46.) mit seinem Premierentor, um zur Freude auf der Tribüne zu verkürzen. Die Magdeburger retteten den Dreier noch mit einer Klärungsaktion auf der Linie (90.+7). Fürths Trainer Heiko Vogel, der völlig überraschend seinen Toptorjäger Noel Futkeu aus der Startelf genommen hatte, schäumte lange auf der Trainerbank. Noch vor dem Seitenwechsel brachte er Philipp Ziereis (37.) für den offensiven Aiman Dardari, um die Defensive abzusichern. Die Fürther gaben sich auch nicht auf und kämpften sich zurück. Zu einem Punkt reichte es aber nicht mehr. Preußen Münster - VfL Bochum Vor 10.642 Zuschauern war Bochum zunächst die überlegene Mannschaft und hatte in der 12. Minute auch die erste große Chance: Der Japaner Miyoshi scheiterte aber frei vor dem Tor an Münsters Keeper Johannes Schenk. Der Tabellen-15. Münster hielt in diesem packenden Duell jedoch stark mit. Schon vor dem 1:0 behinderten sich Imad Rondić und Torge Paetow bei einer guten Preußen-Chance gegenseitig (26.). Kurz darauf brachte Rondić die Hausherren mit einem sehenswerten Lupfer in Führung (35.). Diese hielt bis zur 59. Minute, als Koji Miyoshi zum verdienten Ausgleich traf. Auch nach dem 1:1 spielte der Außenseiter mutig nach vorn. Jano ter Horst (64.) und Paetow (66.) scheiterten noch zweimal am Bochumer Torwart Timo Horn. Bei allem Engagement der Gastgeber war der VfL aber auch in der zweiten Halbzeit das gefährlichere Team. Allerdings spielte das Team von Trainer Uwe Rösler mehrere vielversprechende Angriffe zu unüberlegt aus. Die beste Chance zum 2:1 vergab Winter-Neuzugang Oliver Olsen in der Nachspielzeit (90.+3).

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