Naomi Campbell und Epstein: Neue Details beleuchten ihr Verhältnis
Auch Naomi Campbell kommt in der Epstein-Affäre in Bedrängnis. Ihr Kontakt war enger als bisher bekannt. In den Akten zum Fall Jeffrey Epstein tauchen zahlreiche Persönlichkeiten auf. Eine Nennung bedeutet zwar nicht, dass die Person sich falsch verhalten hat. Trotzdem werfen einige Namen in den Dokumenten Fragen auf. So auch bei dem britischen Model Naomi Campbell . In der Vergangenheit gab sie an, Jeffrey Epsteins Taten seien "unentschuldbar". Sie sagte weiter: "Als ich hörte, was er getan hatte, wurde mir übel. Ich stehe an der Seite der Opfer." Jedoch belegen die Dokumente der US-Regierung, dass sie vor und auch nach der Verurteilung Jeffrey Epsteins 2008 aufgrund von Sexualdelikten Kontakt hatten. Einige Passagen deuten darauf hin, dass sie eine geschäftliche Verbindung hatten. Doch auch privat gab es offenbar ein Verhältnis. "Ich möchte Jeffrey sehen" Naomi Campbell lud Jeffrey Epstein wiederholt zu Partys ein, unter anderem zu ihrem 40. Geburtstag in Cannes. "Ich möchte Jeffrey sehen... fährt er nach Marokko ?", schrieb sie in einer anderen E-Mail. Mutmaßliche Opfer sagten zudem aus, Naomi Campbell sei mit Jeffrey Epstein auf einer Party gewesen. Außerdem soll der Unternehmer behauptet haben, er könnte einen Job bei dem Dessouslabel Victoria's Secret besorgen, weil er "Naomi Campbell kenne". Auch gemeinsame Fotos des Models mit Jeffrey Epstein und seiner Vertrauten und Komplizin Ghislaine Maxwell sind zu finden. Naomi Campbell ist nicht der einzige Promi, der über die konkrete Beziehung zu Jeffrey Epstein nicht ganz ehrlich war. Weitere E-Mails belegen, dass auch die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit ihm viel näher gewesen war als bislang angenommen. Der öffentliche Druck auf die Prinzessin wurde zuletzt so groß, dass der Palast ein Statement in ihrem Namen mitteilte. Unter anderem hieß es darin: "Ich möchte mein tief empfundenes Bedauern über meine Freundschaft mit Jeffrey Epstein zum Ausdruck bringen. Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe. Ein Teil des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir entspricht nicht dem Menschen, der ich sein möchte."