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AfD-Politiker in Talkshows von Jauch bis Miosga: Wie soll man mit Rechten reden?

Nach Tino Chrupalla bei Caren Miosga hagelte es Kritik – wie immer, wenn die AfD in Talkshows eingeladen ist. Was wäre ein besseres Format, um mit der AfD im Fernsehen zu reden? Dafür muss man sich zuerst über eine Sache klar werden

Vor mehr als zehn Jahren war Björn Höcke, heute der Landesvorsitzende der AfD in Thüringen, einmal in eine Talkshow der ARD eingeladen. Bei Günther Jauch hängte er eine Deutschlandfahne über seinen Sessel, und der Moderator wusste nicht recht, wie er damit umgehen soll.

Wie sollte er diesen Höcke unter diesen Umständen als Rechtsextremen entlarven? Es war ja die Fahne der Bundesrepublik, kein Nazisymbol. Sollte er sie ihm vielleicht wegnehmen wie so ein Antideutscher? Oder sollte er die Nationalhymne anstimmen, um zu testen, welche Strophe Höcke singen würde? Egal, wie er als Moderator reagieren würde, es war Mist. Also tat er nichts. Auch Mist.

Das Dilemma, das in der Sendung angelegt war, existiert bis heute: Es gibt keinen guten ferns

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