World News

Libyen | Wahlen in Libyen: Wie Gaddafis Sohn einem rätselhaften Attentat zum Opfer fiel

Der 53-jährige Saif al-Islam hatte sich gute Chancen bei einer Präsidentenwahl ausgerechnet. Dann wurde er am hellichten Tag ermordert. Was bedeutet das für die Zukunft des Landes?

Es geschieht am 3. Februar in der 135 Kilometer südlich von Tripolis liegenden Oasenstadt Sintan. Am helllichten Tage wird dort Saif al-Islam al-Gaddafi in seinem Anwesen erschossen, der Sohn des 2011 gelynchten Staatschefs Muammar al-Gaddafi. Von dem vierköpfigen Kommando, das den Mord professionell ausführte, fehlt jede Spur. Wenig wahrscheinlich, dass die Tat je aufgeklärt wird. Es gibt zu viele, die aus dem Verschwinden von Saif al-Islam Nutzen ziehen können.

Sein Name bedeutete „Schwert des Islam“. Als designierter Nachfolger seines Vaters war er für den Westen das versöhnliche, modernere Gesicht Libyens. Er hatte in Wien ein Diplom in Wirtschaftswissenschaften erworben, und in London promoviert. Saif al-Islam verhandelte die Entschäd

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Читайте на сайте