3. Liga: Cottbus-Trainer Wollitz bringt Mannheim-Sportchef zu Fall
Nach der Partie zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim erhitzen sich die Gemüter auf dem Platz kurzzeitig. Dann liegt einer plötzlich am Boden. Erhitzte Gemüter in der 3. Liga: Nach dem 1:1 zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim eskalierte ein Streit um einen nicht gegebenen Treffer in der Nachspielzeit. Und dabei kam es zu einer kuriosen Szene: Cottbus' Trainer Claus-Dieter (Pelé) Wollitz trat dem Mannheimer Sportchef Gerhard Zuber versehentlich auf den Fuß, dieser stürzte daraufhin um. Zuvor war ein Streit entbrannt, ob der letzte Schuss von Cottbus-Profi Tolcay Cigerci die Torlinie überschritten hatte oder nicht. Schiedsrichter Ben Henry Uhrig entschied nicht auf Tor. Die Situation beruhigte sich schnell wieder. Trotz des Vorfalls nahm Wollitz die Unparteiischen in Schutz. Bei MagentaSport sagte er: "Durch den Videobeweis in den beiden obersten Klassen seien die Referees verunsichert." Diese Verunsicherung sei auch in der 3. Liga zu spüren, in der aber kein VAR eingesetzt wird. Spektakuläres Ausgleichstor Die Partie vor rund 10.000 Zuschauern bot vor allem im ersten Durchgang zahlreiche Chancen. Tabellenführer Cottbus war durch Henry Rorig bereits in der 10. Minute in Führung gegangen. Mannheims Sanoussy Ba, eine Leihgabe von Eintracht Braunschweig , glich in der 64. Minute mit einem spektakulären Treffer aus mehr als 30 Metern aus. Waldhof hatte Pech, als Stürmer Felix Lohkemper zweimal wegen Abseits zurückgepfiffen wurde – die Fernsehbilder deuteten jeweils auf gleiche Höhe hin. Nach der Pause dominierte Mannheim das Spielgeschehen. Nach Bas Ausgleich traf der eingewechselte Portugiese Masca noch den Pfosten (71.). Kurz vor Spielende sah Janne Sietan die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels (90.+1). In der siebten Minute der Nachspielzeit jubelte Energie Cottbus über einen vermeintlichen Treffer nach einer Ecke. Schiedsrichter Uhrig entschied jedoch, dass Torhüter Thijmen Nijhuis den Ball vor der Torlinie abgewehrt hatte.