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"Tatort: Schmerz": Darum geht es im ARD-Krimi am Sonntag

Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die "Tatort"-Folge diese Woche führt nach Dortmund. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Dieses Kommissaren-Team ermittelt in "Schmerz" Am Sonntagabend, den 22. Februar 2026 , um 20.15 Uhr, zeigt die ARD den neuen "Tatort" aus dem Dortmund . Die Kriminalhauptkommissarin Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) ermittelt zusammen mit Kriminalhauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und Kripoleiterin Ira Klasnić (Alessija Lause) im Fall mit dem Titel " Schmerz ". Darum geht es in "Tatort": "Schmerz" Der neue Fall führt Rosa Herzog und Peter Faber zunächst in die städtische Unterwelt. Der Mord eines Clubbetreibers und der eines Teenagers deuten auf eine Mordserie im Dortmunder Rotlichtmilieu. Als die Ermittlungen die falsche Identität eines Mordopfers aufdecken, treten Verbindungen zu den Jugoslawienkriegen zutage. Das gibt dem Fall eine neue Wendung und macht den Fall ebenso politisch wie geschichtlich relevant. Dass es sich bei einem der Opfer um einen gesuchten Kriegsverbrecher handelt, erhöht nicht nur die Brisanz des Falls, sondern auch die persönlichen Herausforderungen. Denn Ira Klasnić, die Leiterin der Mordkommission, stammt selbst vom Balkan und wird mit Erinnerungen – und Menschen – aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie lieber verdrängen möchte. Damit nicht genug, auch Faber und Herzog bekommen persönliche Schwierigkeiten. Diese haben nicht mit den aktuellen Ermittlungen, sondern mit einem Fall aus der Vergangenheit, "Haller", zu tun. Kommissar Daniel Kossik, der einst mit Faber zusammenarbeitete, rollt den Fall wieder auf und hat Faber und Herzog im Visier. Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: "Polizeiruf 110" : "Your Body My Choice" – Sonntag, 8. März 2026, um 20.15 Uhr "Polizeiruf 110" : "Ablass" – Sonntag, 15. März 2026, um 20.15 Uhr "Tatort" aus Frankfurt : "Fackel" – Sonntag, 22. März 2026, um 20.15 Uhr Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel 7 bis 10 Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.

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