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Olympia 2026: Jens Weißflog kritisiert Skisprung-Entscheidung des IOC

Team Deutschland war beim Super-Team-Wettkampf im Skispringen bei Olympia auf Medaillenkurs, bis es wegen Schneefall zum umstrittenen Abbruch kam. Jens Weißflog findet dazu klare Worte. Jens Weißflog hat die Entscheidung zum Abbruch des Super-Team-Wettkampfs im Skispringen bei Olympia kritisiert. Auch eine Woche nach der Entscheidung war sie für den dreimaligen Olympiasieger unverständlich. Im Interview mit "ran.de" erklärte der mittlerweile 61-Jährige: "Jeder Weltcup wird bei solchen Bedingungen eine halbe Stunde lang unterbrochen. Dass man den Wettbewerb abgebrochen hat, war eigentlich eine Farce." Olympische Spiele: US-Eishockey-Frauen schlagen Trump-Einladung aus Olympische Spiele: Eishockey: FBI-Chef verteidigt Party mit US-Team in Kabine Der Wettbewerb war wegen heftigen Schneefalls nach nur wenigen Minuten Wartezeit abgebrochen worden. Die Anlaufspur wurde durch den Niederschlag verlangsamt. Laut dem Internationalen Ski-Verband (FIS) sei daher ein fairer Wettkampf nicht mehr möglich gewesen. Das deutsche Duo um Olympiasieger Philipp Raimund und Andreas Wellinger lag zu diesem Zeitpunkt dank eines starken Sprungs von Raimund im dritten Durchgang auf Medaillenkurs. Weil jedoch nicht zu Ende gesprungen werden konnte, wurde der dritte Durchgang gestrichen. Zum Leidwesen Deutschlands. "Der Deutsche Skiverband hat sich sicherlich mehr erhofft", bilanzierte Weißflog. Sowohl im Super Team als auch im Mixed landeten die DSV-Adler auf dem vierten Rang. "Dort hat man sicherlich eine Medaille erwartet." Auch DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hatte sich im Anschluss deutlich zu der Entscheidung des IOC geäußert. Er sprach davon, dass das gesamte Verhalten "unprofessionell" und "miserabel schlecht" gewesen sei.

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