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Frauen in der Polizei: Von der Notbesetzung zur Gleichstellung

In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:
  • wann eine Frau zum ersten Mal die Mitarbeit von Frauen im Polizeidienst fordert,
  • welche Aufgaben die Weibliche Kriminalpolizei in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus hat,
  • wie holprig die Integration von Frauen in den regulären Polizeidienst ab den 1970er-Jahren verläuft,
  • wie es heute mit der Gleichberechtigung bei der Polizei aussieht.

Frankfurt am Main ist die erste Stadt im Bundesgebiet, in der auch Frauen die Polizeiuniform tragen. Die ersten vier Hilfspolizistinnen erhalten vier Wochen lang eine Kurzausbildung. Auch wenn sie zunächst nur prüfen, ob die Parkuhren abgelaufen sind – ihr Einsatz in Uniform ist ein Meilenstein, nachdem Frauen lange von der klassischen Polizeiarbeit ausgeschlossen waren.

Frauen fordern damals zwar seit Langem, zum Polizeiberuf zugelassen zu werden. Erlaubt wird ihnen das 1961 aber nur, weil Arbeitskräfte fehlen. Davor hat es immer mal wieder Frauen bei der Polizei gegeben. 1903 wird Henriette Arendt als erste Frau Polizeiassistentin, in Stuttgart bei der kommunalen Polizei. Sie kümmert sich um verwahrloste Kinder, kriminelle Jugendliche und weibliche Opfer von Straftaten. Auch in anderen Städten werden später Frauen bei der Polizei zunächst nur für soziale Aufgaben eingesetzt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Jana Magdanz
Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak
Technik: Sarah Fitzek ]]>

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