Ali Chamenei, Minister, Militärs: Iranische Politiker bei Angriffen getötet
Irans oberster Führer Chamenei ist tot, dazu zahlreiche Minister und Militärs: Der US-israelische Angriff hat das Regime in Teheran schwer getroffen. Rund 750 Verletzte, mehr als 200 Tote im Iran : Das ist nach Informationen des Senders "Al Jazeera" am Sonntagnachmittag die erste Bilanz des US-israelischen Angriffs. Unter den Toten sind viele Zivilisten, aber auch hochrangige Militärs und Politiker des islamistischen Gottesstaats. t-online gibt einen Überblick. Ali Chamenei Der oberste politische und religiöse Führer des Iran ist tot – mutmaßlich auch, weil der US-Geheimdienst CIA sehr genau wusste, wann er und sein innerer Kreis sich wo aufhalten würden. Seine Nachfolge ist bislang ungeklärt, für den Moment übernimmt ein Triumvirat. Chameneis Tod: Der Feuerring um Israel ist erloschen Mohammad Pakpour Auch der Chef der Islamischen Revolutionsgarden ist tot. Mit ihm soll gleich eine ganze Reihe hochrangiger Kommandeure der militärischen Eliteeinheit getötet worden sein. Pakpurs Vorgänger Mohammed Kasemi war im Juni 2025 bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Iranische Revolutionsgarde: Sie ist die brutale Eliteeinheit des Ajatollahs Abdelrahim Mussawi Der iranische Generalstabschef wurde ebenfalls durch den US-israelischen Angriff getötet. Das Amt hatte er erst im Juni 2025 vom durch einen israelischen Angriff getöteten Mohammad Bagheri übernommen. Bereits zuvor hatte Mussawi mehrere Führungspositionen im iranischen Militär bekleidet. Aziz Nasirzadeh Nasirzadeh war seit August 2024 Verteidigungsminister des Iran. Im Juni 2025 hatte er gedroht, der Iran werde im Kriegsfall sämtliche US-Basen in der Region "mutig angreifen". Über Israel sagte er: "Unsere aktuelle und künftige Generationen warten ungeduldig und mit voller Überzeugung darauf, das zionistische Regime zu bekämpfen und vom Erdboden zu tilgen." Mahmud Ahmadinedschad Der Ex-Präsident des Iran ist wohl bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Ilna befand sich der 69-Jährige gemeinsam mit Leibwächtern in seinem Haus im Osten der Hauptstadt. Seine Partei Dolate Bahar hat diese Meldung dementiert. Welche der beiden Angaben richtig ist, konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 Präsident der Islamischen Republik. In dieser Zeit drohte er Israel immer wieder offen und relativierte den Holocaust.