Andrew Mountbatten-Windsor: Er fühlt sich "brutal behandelt"
König Charles III. gewährt seinem arg in Verruf geratenen Bruder Andrew mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Doch Dankbarkeit seinerseits sieht anders aus. Andrew Mountbatten-Windsor steht seit Jahren in der Kritik. Durch die Veröffentlichung der Epstein-Files in den vergangenen Monaten kommt immer mehr belastendes Material gegen ihn zutage. Sein älterer Bruder, König Charles III., gewährt ihm trotzdem weiterhin finanzielle Unterstützung und ein Zuhause auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk. Doch von Dankbarkeit seitens des Ex-Prinzen findet sich offenbar keine Spur. Stattdessen gibt Andrew Mountbatten-Windsor allem Anschein nach König Charles III. und dessen Thronfolger, Prinz William , die Schuld für seine Lage. Dies habe ein enger Vertrauter des 66-Jährigen dem "Daily Mail"-Royalkolumnisten Richard Eden zufolge berichtet. "Er ist der Meinung, dass er unfair – sogar brutal – behandelt wurde, und dafür macht er den König verantwortlich", zitierte der Journalist den Bekannten. Auch William sei in Andrew Mountbatten-Windsors Visier geraten. Beim Fluchen über ihn habe er eine Ausdrucksweise gewählt, die der Freund als unangemessen beschrieb. König Charles III.: Er mied Andrew das ganze Wochenende Andrew-Töchter: Palast verbannt Beatrice und Eugenie von Ascot Reue zeige Andrew keineswegs. Er sei entschlossen, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. "Er ist fest davon überzeugt, dass er seinen Namen reinwaschen kann und wird", berichtete der Freund. Weiter hieß es: "Es ist, als hätte er die Außenwelt bewusst ausgeblendet." Ermittlungen gegen Andre Andrew Mountbatten-Windsor war am 19. Februar, seinem 66. Geburtstag, vorübergehend in Zusammenhang mit seiner Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgenommen worden. Ihm wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. In seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter soll er Informationen an den 2019 in Haft verstorbenen US-Finanzier weitergeleitet haben. Im Zuge ihrer Ermittlungen hatten die Beamten Durchsuchungen an mehreren Adressen durchgeführt. Bislang hat sich der Ex-Prinz, dem wegen seiner Verbindung zu Epstein bereits alle bedeutenden Titel und militärischen Titel entzogen wurden, nicht dazu geäußert. Er lebt inzwischen in Sandringham in der englischen Grafschaft Norfolk.