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Straka mit wildem Auftakt in Bay Hill

Sepp Straka zeigt zum Auftakt der Arnold Palmer Invitational eine über weite Strecken durchaus ansehnliche Leistung, muss sich in Bay Hill nach einem wilden Triplebogey auf der 11 am Ende aber dennoch mit einer 72 (Par) anfreunden.

Nachdem es zuletzt bei den Genesis Invitational vor allem am Moving Day so überhaupt nicht nach Wunsch lief, hofft Sepp Straka nach einwöchiger Pause beim nächsten 20 Millionen Event frisch ausgeruht wieder voll angreifen zu können. Auf Arnold Palmers Paradewiese in Bay Hill lief es jedoch erst im letzten Jahr mit Rang 5 richtig rund, woran er heuer verständlicherweise anknüpfen will. Beim Signature Event ist naturgemäß die geballte PGA Tour Prominenz am Start, womit die Trauben in Orlando einmal mehr extrem hoch hängen werden. Das das Turnier als Invitational gespielt wird, wird am Freitag trotz des kleinen Starterfeldes ein Cut gezogen, der nur die Top 50 und alle Spieler innerhalb von zehn Schlägen zur Spitze ins Wochenende weiterkommen lässt.

Gleich auf der 1 macht sich Sepp das Leben mit einem versandeten Drive etwas schwer, allerdings erreicht er ohne grobe Probleme aus dem Fairwaybunker das Grün und startet so mit einem am Ende doch recht sicheren Par ins Turnier. Schon auf der 2 wird es dann aber ungemütlicher, denn der Tee Shot am Par 3 fällt etwas zu kurz aus und da der Parputt aus 1,5 Metern nicht fällt, leuchtet schon früh ein erstes Bogey auf. Den frühen Fehler steckt er aber gut weg und holt sich kurz danach am ersten Par 5 nach nur knapp neben dem Grün abgelegter Attacke auch rasch das erste Birdie ab. Das scheint Österreichs Nummer 1 auch auf den Geschmack zu bringen, holt er sich doch zwei Löcher später auch am berühmten Par 5 Dogleg über den Teich das Birdie ab und lässt so rasch sogar erstmals das Minus aufleuchten.

Blackout auf der 11

Das schärft zusätzlich auch die Eisen wie ein starker Tee Shot am Par 3 der 7 untermauert, was den Weg zum nächsten Birdie aus drei Metern ebnet. Noch vor dem Turn bremst er sich dann aber ziemlich unangenehm ein, denn ein verpasstes Up & Down brummt ihm auf der 9 auch den zweiten Schalgverlust des Tages auf. Richtig bitter wird es dann aber auf der 11, denn nach einer zu kurzen Annäherung geht so ziemlich alles schief was schiefgehen kann. Nach zusätzlichen Problemen im Kurzspiel erreicht er überhaupt erst mit dem vierten Schlag das Kurzgemähte und da er sich danach noch dazu einen Dreiputt gönnt, marschiert er sogar nur mit dem Triplebogey zur 12. Teebox.

Der Fehler hinterlässt zwar außer dem wilden Abrutschen im Klassement bei Sepp keine bleibenden Schäden im Spiel, Konter kann er jedoch vorerst keinen setzen, denn auf beiden Par 5 Löchern der hinteren Neun will der Putter am Weg zum nächsten Birdie nicht mitspielen. Erst im Finish erwärmt sich der 14. Schläger im Bag dann noch einmal richtig und lässt zunächst am Par 3 der 17 aus fünf und danach auf der 18 auch aus knapp acht Metern noch Birdies springen, womit er sein Score am Ende sogar noch zur 72 und somit zurück auf Level Par dreht. Damit verhindert er sozusagen auch noch deutlich schlimmeres und startet zumindest auf Cut-Kurs in den Freitag.

Leaderboard Arnold Palmer Invitational

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