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Champions League: England-Klubs sind schlecht ins Achtelfinale gestartet

Sechs englische Klubs stehen im Champions-League-Achtelfinale. Die Ausgangslage nach den Hinspielen ist für die meisten allerdings miserabel. Noch nie vor dieser Saison haben sechs Teams aus einem Land an der Champions League teilgenommen. Demnach ist es für die Premier League auch ein Erfolg, dass es alle sechs Teams am Ende sogar ins Achtelfinale geschafft haben. Doch genau da geraten die Top-Vereine des Königreichs nun ins Stocken. Für Tottenham Hotspur ist das Viertelfinale nach der 2:5-Pleite bei Atlético Madrid wohl schon nicht mehr zu erreichen. Ähnlich düster sieht es beim FC Chelsea aus. Auch die "Blues" mussten sich auswärts 2:5 geschlagen geben gegen den amtierenden Champions-League-Sieger aus Paris. Auffällig: Bei beiden standen die Torhüter im Fokus. Während Tottenham-Trainer Igor Tudor den Tschechen Antonín Kinský bei seinem Königsklassen-Debüt nach nur 17 Minuten und beim Stand von 0:3 auswechselte, erwischte auch Chelseas Filip Jørgensen einen schwarzen Tag. Überraschung bei Champions League: Sensationsteam erobert weiter Europa "Großartige Zeit": Abpfiff: Bundesliga-Schiri beendet Karriere Eigentlich sitzt der Däne bei den "Blues" regelmäßig auf der Bank, Trainer Liam Rosenior gab ihm dennoch die Chance und das Vertrauen und wurde enttäuscht. Beim Stand von 2:2 spielte Jørgensen einen katastrophalen Fehlpass, am Ende stand die 3:2-Führung für PSG, Chelsea hatte nichts mehr zu erwidern und verlor eindeutig. Ex-Liverpool-Verteidiger und TV-Experte Jamie Carragher sagte bei der Übertragung von CBS-Sports, dass die Niederlage in der Höhe zwar nicht gerecht sei, die großen Probleme allerdings in der Innenverteidigung und im Tor lägen: "Das wird so weiter ein Problem für jeden Chelsea-Trainer sein, wenn sie die Premier League und die Champions League gewinnen wollen. Davon sind sie Millionen Meilen entfernt." City geht bei Real Madrid unter Manchester City musste zwar auch eine Niederlage mit drei Toren Differenz (0:3) bei Real Madrid hinnehmen. Dennoch war City-Trainer Pep Guardiola von seiner Mannschaft nicht enttäuscht: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Mannschaft schlecht gespielt hat, aber das Ergebnis spricht für sich." Er zeigte dennoch eine minimale Resthoffnung auf ein Wunder, das wohl am ehesten auch wirklich City zuzutrauen ist: "Es wird hart, aber im Fußball weiß man nie." Deutlich kritischer titelte der englische "Telegraph", der davon schrieb, dass City "in Stücke gerissen" worden sei. Eine bessere Ausgangssituation hat unter anderem der FC Liverpool . Nach dem 0:1 bei Galatasaray Istanbul und vor dem Rückspiel zu Hause ist ein Weiterkommen durchaus möglich. Der Fußball, den die "Reds" jedoch zeigten, machte wenig Hoffnung. Laut dem "Liverpool Echo" führe er "nirgendwo hin". Die "Times" schrieb sogar vom "Fegefeuer-Fußball" in der "Hölle" von Istanbul. Newcastle United , mit dem deutschen Nationalspieler Nick Woltemade, war eines von zwei englischen Teams, die ihre Achtelfinal-Partien nicht verloren, doch nach dem 1:1 gegen Barcelona muss Newcastle nun allerdings in Spanien gewinnen. Laut BBC herrsche deshalb in Newcastle "das Gefühl einer vergebenen Chance". So sei in der kommenden Woche eine "Herkulesleistung" notwendig, um doch noch das Viertelfinale zu erreichen. In der wohl besten Situation der englischen Klubs steckt der FC Arsenal , der in Leverkusen 1:1 spielte. Zwar profitierten die "Gunners" von einem schmeichelhaften Elfmeter kurz vor Schluss, den Rückkehrer Kai Havertz verwandelte, die Leistung der Londoner war aber alles andere als überzeugend. Da der Treffer von Leverkusen durch Robert Andrich ausgerechnet nach einer Ecke – also der großen Stärke Arsenals – fiel, titelte die "Sun": "Arsenal wird von der eigenen Geheimwaffe besiegt". Im Rückspiel reicht den Londonern jedoch ein Sieg zum Weiterkommen, und so stehen die Chancen auf mindestens einen englischen Klub im Champions-League-Viertelfinale gar nicht so schlecht. Sollte es doch nicht klappen, wäre es das erste Mal seit 2014/15, dass kein englischer Klub im Viertelfinale der Königsklasse stände.

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