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Iran-Krieg: Israel und die USA setzen wohl verstärkt auf KI-Systeme

KI übernimmt im Krieg gegen Iran eine wachsende Rolle. Israel und die USA sollen Systeme einsetzen, die Ziele deutlich schneller identifizieren können als Menschen. Künstliche Intelligenz spielt nach einem Bericht des "Wall Street Journal" eine wachsende Rolle im Krieg gegen Iran . Demnach setzen die USA und Israel verschiedene KI-Systeme ein, um militärische Operationen schneller zu planen und durchzuführen. Die Technologie hilft unter anderem dabei, Geheimdienstinformationen auszuwerten, mögliche Ziele zu identifizieren und Schäden nach Angriffen zu analysieren. Militärische Planer versprechen sich davon vor allem einen Zeitvorteil. KI könne große Datenmengen auswerten, die für menschliche Analysten kaum zu bewältigen seien. Laut US-Offizieren können Menschen oft nur einen kleinen Teil der gesammelten Geheimdienstinformationen prüfen. Systeme mit maschinellem Lernen könnten dagegen Kommunikationsdaten, Satellitenbilder oder Videoaufnahmen automatisiert durchsuchen und Hinweise auf mögliche Ziele liefern. Kritiker warnen vor Fehleinschätzungen Auch bei der Einsatzplanung kommt die Technologie zum Einsatz. KI-Modelle können unterschiedliche Szenarien durchspielen und berechnen, welche Kombination aus Waffen, Flugrouten und Logistik die größten Erfolgsaussichten hat. So sollen sich komplexe Planungen deutlich schneller anpassen lassen als bisher. Kritiker warnen jedoch vor möglichen Fehlentscheidungen – die dann weder von Menschen überprüft noch deren möglicherweise schwerwiegenden Folgen verhindert werden können. In dem Bericht wird etwa auf einen mutmaßlichen Angriff verwiesen, bei dem nach Einschätzung von US-Ermittlern möglicherweise Dutzende Kinder an einer iranischen Schule getötet wurden. Auch im Gaza-Krieg wurde immer wieder der Verdacht geäußert, Israel wähle seine Ziele mithilfe einer Künstlichen Intelligenz aus – die allerdings nicht zweifelsfrei zuverlässig sei.

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