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Ski-Alpin: Abfahrt-Spezialist Niels Hintermann hört nach Panikattacken auf

Skirennläufer Niels Hintermann beendet seine Karriere und nennt Panikattacken als einen Grund. Ein Weltcup-Wochenende spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der dreimalige Weltcupsieger Niels Hintermann hat im Schweizer Fernsehen seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Der 30-Jährige sagte: "Ich bin nicht mehr bereit, mein Leben zu riskieren, wie ich es tun müsste." Er ergänzte: "Ich habe ein zweites Leben geschenkt bekommen, und damit will ich nicht spielen." In Garmisch-Partenkirchen habe der Abfahrt-Spezialist "eine Panikattacke nach der anderen" gehabt. Sein ganzer Körper habe gezittert. Er habe Szenarien im Kopf gehabt, die man am Start nicht haben wolle. Hintermann verzichtete dort auf einen Start im Rennen. Wintersport-Star muss ins Krankenhaus: Rekord-Olympiasieger stürzt schwer Winterspiele in Italien: Erster Paralympics-Sieg im Eishockey seit 20 Jahren In dieser Verfassung sei ein Weitermachen unmöglich, sagte er. "Wenn man nicht Vollgas gibt, wird's gefährlich." Er wolle aus eigenen Stücken aufhören, "ohne, dass ich irgendwo in einem Netz zapple". Im Oktober 2024 hatte Hintermann bekannt gegeben, an Lymphdrüsenkrebs erkrankt zu sein. Nach einer Chemotherapie und Bestrahlung teilte er Anfang 2025 mit, dass er vorerst genesen sei. Gleichzeitig kündigte er seine Rückkehr für die Saison 2025/26 an. Dabei schaffte er es nicht mehr aufs Podium. In Kitzbühel wurde er Sechster. Um doch noch einmal die Kurve zu bekommen, habe er verschiedene Maßnahmen ausprobiert. Er habe auch Hypnose genutzt. Das habe für den Alltag gut funktioniert, "aber wenn ich dann an den Start gehe, sagen mein Körper und mein Kopf: Nein".

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