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Wintersport: Britischer Langläufer läuft "ziemlich betrunken" ins Ziel

Skilanglauf-Olympiasieger Einar Hedegart führt über 50 Kilometer einen norwegischen Achtfach-Sieg an. Ein anderer Athlet betrinkt sich derweil. Auch in Abwesenheit von Rekord-Olympionike Johannes Høsflot Klæbo haben Norwegens Skilangläufer das traditionelle 50-Kilometer-Rennen am Holmenkollen in Oslo dominiert. Doppel-Olympiasieger Einar Hedegart setzte sich bei einem Achtfach-Sieg der Norweger in der 129. Auflage des Evergreens vor Harald Østberg Amundsen und Martin Løwstrøm Nyenget durch. Ein anderer Teilnehmer machte aus dem Rennen eine Party. Langläufer Gabriel Gledhill erzählte skandinavischen Medien später: "Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ich bin ziemlich betrunken geworden. Schon in der dritten Runde habe ich angefangen, Bier und Schnaps zu trinken." Der Brite kam als 67. über die Ziellinie, hatte mehr als 20 Minuten Rückstand auf Norwegens Hedegart. "Fast alles wieder erbrochen" "Ich habe vielleicht zehn bis zwölf Bier und fünf oder sechs Shots getrunken", verriet der alkoholisierte Gledhill. Und weiter: "Es war ziemlich schwierig, ins Ziel zu kommen. Aber in Holmenkollen geht es darum, Spaß zu haben." Zuschauer am Streckenrand reichten ihm wiederholt alkoholische Getränke. "Es gab Bier, Jägermeister, Schnaps und sogar Mundspülung", so Gledhill, der danach "fast alles wieder erbrochen" habe. Auch der gebürtige Norweger Fredrik Fodstad, der für Kolumbien startet, griff unterwegs zum Bier. Eine Frau hielt ihm eine Flasche entgegen, Fodstad zögerte nicht, stoppte kurzzeitig sein Rennen und trank aus. Anschließend jubelte er mit den Fans und klatschte ab. Das Ski-nordisch-Mekka Holmenkollen ist bekannt für Volksfeststimmung. Für Langläufer wie Gledhill und Fodstad ist das traditionsreiche Rennen in Oslo weniger ein Wettkampf. Athleten wie das Duo aus der zweiten Reihe nehmen dies stellenweise etwas lockerer. Bei den Frauen, die zum dritten Mal am Holmenkollen über 50 Kilometer antraten, siegte wie 2024 Schwedens Doppel-Olympiasiegerin Frida Karlsson mit 1:48 Minuten Vorsprung auf ihre Landsfrauen Linn Svahn und Jonna Sundling. Beste Deutsche war Pia Fink auf einem starken neunten Platz (+3:04 Minuten).

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