Die DBB-Damen haben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament gegen die Favoritinnen aus Frankreich verloren. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange musste sich heute in Lyon/FRA mit 63:85 (14:29, 21:18, 15:22, 13:16) geschlagen geben. Frankreich ist auch bereits für die WM 2026 in Berlin qualifiziert. Morgen geht es für Deutschland bereits um 15.30 Uhr mit der Partie gegen Kolumbien weiter (ab 15.15 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport).
0:11-Lauf
Nyara Sabally war bei Deutschland wieder mit dabei und bildete mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner die Startformation. Frankreich musste wegen einer Gehinrerschütterung zwar auf Centerin Malonga verzichten, konnte aber rein nominell das komplettere Team aufbieten. Doch davon war zum Auftakt wenig zu spüren. Sabally erzielte due ersten vier Punkte, Eichmeyer kümmerte sich stark um Frankreichs Star Gabby Williams und traf. Dann kam Frankreich ein paar Mal unter dem Korb zum Erfolg, aber Deutschland blieb durch Bühner dran (9:12, 4.). Der Druck der französischen Defense wuchs, einige deutsche Würfe fielen nicht (9:18, 7.). Nach elf unbeantworteten Punkten des Gegners brach Peterson den Bann, aber das DBB-team leistete sich schon im Spielaufbau zu viele Ballverluste (11:27, 9.). Der Dreier von Britta Daub tat gut, nach dem ersten Viertel war der Rückstand aber deutlich (14:29).
Deutschland wehrt sich
Es stimmte noch nicht im deutschen Team, weder offensiv noch defensiv. Frankreich dominierte eindeutig und kam mehrfach zu leichten Punkten. Außerdem holten sich die Französinnen deutlich mehr Rebounds (18:33, 12.). Fiebich checkte mit einem Dreier zum 21:33 ein (13.), Auszeit Frankreich. Bühner setzte sich schön durch und ein paar Mal hatte man das Gefühl, dass sich auf deutscher Seite ein Rhythmus einstellen könnte. Aber dann machten vermeidbare Fehler mehrfach die deutschen Bemühungen zunichte (23:40, 15.). Zudem kam das dritte Foul von Eichmeyer sehr früh. Aber Deutschland wehrte sich, hatte durchaus gute Szenen (32:47, Alex Wilke, 19. | 35:47, 3er Sabally, 20.) und entschied den zweiten Spielabschnitt für sich.
Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA