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Jaron Siewert: Füchse-Meistertrainer hatte mit 31 zweiten Schlaganfall

Im vergangenen Jahr feierte Jaron Siewert mit den Füchsen Berlin den Meistertitel – und wurde wenig später doch entlassen. Jetzt offenbart er auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Rund ein halbes Jahr nach seinem aufsehenerregenden Aus bei den Füchsen Berlin hat sich Handballtrainer Jaron Siewert erstmals ausführlich zu Wort gemeldet und dabei auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme offenbart. "Zwei Monate nach meinem Rausschmiss habe ich einen Schlaganfall erlitten, und da bin ich wirklich am Boden angekommen. Da habe ich alles hinterfragt", berichtete der 32-Jährige in einem Interview des Streamingdienstes Dyn. Für Siewert war es bereits der zweite Schlaganfall nach seinem ersten im Jahr 2022. Der erneute Vorfall habe sich im Oktober ereignet – da war der Trainer 31 Jahre alt. "Die Ärzte haben mir zugesichert, dass es nicht mit Stress zusammenhängt, sonst wäre es in der Saison passiert oder spätestens zum Saisonfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen", sagte Siewert. Stattdessen machen die Mediziner offenbar ein Blutverdünnungsmittel verantwortlich, das Siewert nach dem ersten Schlaganfall verschrieben worden war. Entlassung trotz Meisterschaft Siewert war gemeinsam mit Berlins damaligem Sportvorstand Stefan Kretzschmar im September 2025 beim Hauptstadt-Klub freigestellt worden. Beide hatten noch einen bis zum Saisonende geltenden Vertrag. Als Nachfolger verpflichteten die Berliner den Dänen Nicolej Krickau, der in einer Doppelfunktion arbeitet. Siewert hatte die Füchse im Vorjahr zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte geführt. "Obwohl mir ein Vertrag von Bob Hanning vorgelegt wurde und wir, nach Rücksprache mit meinen Beratern, dem auch zugestimmt haben, hat Bob dann eine Rolle rückwärts gemacht", berichtete Siewert. Inzwischen habe er mit dem Thema abschließen können und sei wieder bereit für neue Aufgaben. "Ich habe nur den einen Plan, das ist nämlich Plan A und das ist Cheftrainer sein zu wollen und hoffentlich bald auch irgendwie irgendwo an der Seitenlinie zu stehen. Darauf habe ich die letzten Monate hingearbeitet", berichtete Siewert. Es habe schon Gespräche mit drei, vier Vereinen gegeben, die durch den Schlaganfall aber auf Eis gelegt worden seien.

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