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Coldplay-"Kiss-Cam": Kristin Cabot klärt auf, was wirklich dahinter steckte

Seit Juli 2025 ist Kristin Cabot das Gesicht des Kiss-Cam-Skandals. Nun spricht sie ausführlich über die Nacht und ihre Folgen. Ein einziger Konzertbesuch änderte das Leben von Kristin Cabot und Andy Byron. Im Juli 2025 wurden sie bei einem Coldplay-Konzert in Boston von einer sogenannten Kiss-Cam in inniger Umarmung gefilmt. Die Aufnahmen verbreiteten sich weltweit, die Spekulationen folgten sofort. Im YouTube-Interview mit Oprah Winfrey schildert Kristin Cabot, was damals wirklich geschah. Als die Kiss-Cam die beiden erfasste, lachte Kristin Cabot noch. Dann duckten sich beide weg. Coldplay-Frontmann Chris Martin kommentierte das Geschehen vor dem Publikum mit den Worten: "Entweder haben sie eine Affäre, oder sie sind einfach sehr schüchtern." Es kam raus: Beide waren zu dem Zeitpunkt noch verheiratet, Byron war damals sogar noch Cabots Chef. Kristin Cabots Ex-Mann war ebenfalls bei Coldplay-Konzert Doch was viele nicht wussten: Kristin Cabot war zu dem Zeitpunkt bereits von ihrem Mann getrennt. Er befand sich sogar ebenfalls im Gillette Stadium, in dem an jenem Abend 55.000 Menschen zusammenkamen. Sie habe sich zwar Gedanken darüber gemacht, dass eine zufällige Begegnung mit ihm unangenehm sein könnte. Dann aber habe sie die Wahrscheinlichkeit als gering eingeschätzt. "Am Ende des Tages wäre es besser gewesen, wenn ich ihm einfach über den Weg gelaufen wäre", sagt sie rückblickend. Auch Andy Byrons Ehe sei zu jenem Zeitpunkt bereits beendet gewesen, berichtet Kristin Cabot weiter. Diese Gemeinsamkeit habe die beiden in den Wochen vor dem Konzert einander nähergebracht. Sie hätten sich über ihre jeweiligen Ehe-Probleme ausgetauscht und seien gemeinsam Mittagessen gegangen, alles in einem beruflichen Kontext. Das Konzert sei das erste private Treffen gewesen. Eine heimliche Affäre habe es nicht gegeben. Zwar seien Gefühle im Spiel gewesen, doch beide seien sich bewusst gewesen, dass eine Beziehung angesichts ihres engen Arbeitsverhältnisses nicht angemessen sei. Die Umarmung und die Küsse bei dem Konzert seien die ersten Zärtlichkeiten gewesen, die sie mit Andy Byron ausgetauscht habe. "Kiss-Cam"-Eklat: Kristin Cabot bricht ihr Schweigen – "Das ist der Preis" Rücktritte bei Software-Unternehmen: "Kiss-Cam"-Skandal zieht Konsequenzen nach sich Nach dem Vorfall erlebte Kristin Cabot nach eigenen Angaben massive Anfeindungen. Sie berichtet von Beschimpfungen, Unterstellungen und sogar Morddrohungen. Besonders habe sie getroffen, dass 90 Prozent der Hasskommentare im Netz von Frauen stammten. Alles an ihr sei kritisiert worden, während ihr Chef Andy Byron kaum angegangen worden sei. "Es hat niemand über Andys Haare, Shirt oder Uhr geredet. Ich habe nie etwas darüber gehört oder gelesen, dass infrage gestellt wurde, ob er nur deshalb ein CEO ist, weil er sich hochgeschlafen hat", sagt Kristin Cabot. Sie selbst sei unter anderem als "Ehezerstörerin und Goldgräberin" bezeichnet worden. Vor allem für ihre beiden Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren sei die Situation ein "Albtraum" gewesen und sei es immer noch. Kristin Cabot ist enttäuscht von Andy Byron "Ich übernehme die Verantwortung für die schlechte Entscheidung, die ich in diesem Moment getroffen habe, und ich habe einen unvorstellbaren Preis dafür bezahlt. Deswegen habe ich meinen Job gekündigt. Ich habe mein Unternehmen in eine Lage gebracht, aus der es kein Zurück mehr gibt", erklärt sie. Seit Herbst 2025 hat sie keinen Kontakt mehr zu Andy Byron. Dass er sie nicht öffentlich gegen den Gegenwind unterstützt habe, habe sie enttäuscht. "Es hätte schon gereicht, wenn er nur einmal gesagt hätte, dass er von seiner Frau getrennt war", so Kristin Cabot. Das Interview mit Oprah Winfrey werde das erste und einzige Mal sein, dass sie vor einer Kamera über das Thema spreche.

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