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ARD: Öffentlich-rechtlicher TV-Sender hält an Christian Ulmen fest

Christian Ulmens Karriere bröckelt nach den schweren Anschuldigungen seiner Ex-Frau Collien Fernandes. Nun hat auch die ARD eine Entscheidung getroffen. Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen . Für den 50-Jährigen haben die Enthüllungen bereits Konsequenzen gehabt. So distanzierte sich ein Werbepartner. Und auch ProSieben entschied sich, die beliebte Serie "Jerks" aus der hauseigenen Mediathek zu streichen. Bei der ARD hat man ebenfalls beratschlagt, wie mit der Causa umzugehen ist. Eine erste Entscheidung ist dort jetzt getroffen worden: Man wird sich vorerst nicht von Christian Ulmen distanzieren und die "Tatort"-Folgen mit ihm aus der Mediathek streichen. Der Schauspieler ermittelte von 2013 bis 2021 in Weimar. Eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion gab bei rtl.de an: "Wir haben uns mit den öffentlich gewordenen Vorwürfen rund um Christian Ulmen befasst und ihn angesichts der Tragweite um eine Stellungnahme gebeten. Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen und behalten uns weitere Schritte vor." "Digitale Vergewaltigung" Collien Fernandes hatte zunächst im "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von "digitaler Vergewaltigung". t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Der Schauspieler selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen des "Spiegel" in einer presserechtlichen Information "unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung". Weitere Details zu den Vorwürfen lesen Sie hier. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. "Das Verfahren ist noch im Gange", sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich "in einer sehr frühen Phase".

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