Collien Fernandes meldet sich erneut – und macht Ankündigung
Sie will nicht mehr schweigen. Collien Fernandes macht sich im Netz stark – und kündigt eine Demonstration in Berlin an. Es sind schwere Vorwürfe, die Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben hat. Die Ermittlungen gegen den Schauspieler laufen derzeit. Unterdessen hat sich Collien Fernandes dazu entschlossen, nicht länger zu schweigen und sich für Opfer von Gewalt stark zu machen. In einem neuen Post auf Instagram bedankt sich die 44-Jährige für den "überwältigenden Support, der mir wirklich geholfen hat, aus einem ganz tiefen Tal zu kommen". Sie appelliert an ihre Community: "Lasst uns laut sein und laut bleiben!" Am kommenden Sonntag, 22. März, finde am Brandenburger Tor in Berlin eine Demonstration statt. "Für Solidarität, Gerechtigkeit und eine echte Veränderung in Form von klaren Gesetzen und echten Konsequenzen." Der Regionalredaktion von t-online in Berlin bestätigte eine Sprecherin der Berliner Polizei die Veranstaltung am Pariser Platz. Demnach sind rund 100 Teilnehmende angekündigt. Collien Fernandes hatte zunächst im "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von "digitaler Vergewaltigung". t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Der Schauspieler selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen des "Spiegel" in einer presserechtlichen Information "unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung". Weitere Details zu den Vorwürfen lesen Sie hier. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. "Das Verfahren ist noch im Gange", sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich "in einer sehr frühen Phase".