Das Zentrum für Politische Schönheit störte das ARD-Sommerinterview von Alice Weidel und Markus Preiß. Der eigentliche Skandal: Die ARD denkt ernsthaft, so ein Urlaubsformat kann es mit einer extrem rechten Partei aufnehmen
Kaum ein Jahr vergeht ohne ein skandalöses Sommerinterview, das den Medien die willkommene Gelegenheit bietet, das Sommerloch mit Diskurs zu füllen. 2025 ist es das ARD-Interview mit Alice Weidel, das für Aufregung sorgt. Diesmal nicht, wie sonst üblich, weil die AfD-Vorsitzende überhaupt zu diesem Format eingeladen worden war, das eine vermeintlich vertrautere Atmosphäre schaffen soll. Sondern, weil sie kaum die Möglichkeit hatte, sich zu äußern.
Das Ergebnis offenbart dabei nicht nur handwerkliches Versagen, sondern zeigt eine strukturelle Unfähigkeit des Journalismus, angemessen auf die Herausforderungen einer erstarkenden extremen Rechten zu reagieren.
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