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Er will kein Anti-Christ sein: Was Peter Thiels geheime Vorlesungen noch über ihn verraten

Wer die philosophischen Theorien des Tech-Titans über die KI- und Klima-Apokalypse genauer betrachtet, sieht: Peter Thiel versucht vor allem, von seiner eigenen Macht abzulenken, um nicht selbst für den Antichristen gehalten zu werden

Peter Thiel hat bekanntlich nicht besonders viel für die akademische Welt übrig. Und doch hat der milliardenschwere Risikokapitalgeber in vier kürzlich gehaltenen, inoffiziellen Vorträgen über den Antichristen in San Francisco perfekte, wenngleich unfreiwillige Argumente für den Wert akademischer Forschung geliefert.

In seinen ausschweifenden Vorträgen strebt Thiel offensichtlich jene Art von synkretistischem Denken an, die er in den Büchern und Vorträgen des Philosophen und Professors René Girard, den er an der Stanford University kennengelernt hatte, so sehr schätzt. Leider klingt das, was Thiel abliefert, am Ende weniger wie Girard, und eher wie Dan Brown.

Thiel hat seine Vorträge über den Weltuntergang zuvor in Oxford und H

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