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2. Bundesliga: Paderborn besiegt den KSC – Nullnummer für Kaiserslautern

In Überzahl lässt der SC Paderborn gegen den Karlsruher SC nichts anbrennen. Kaiserslautern patzt im Aufstiegsrennen. Der SC Paderborn hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert und beim Karlsruher SC mit 4:0 gewonnen. Dabei profitierten die Paderborner von einem Platzverweis gegen Karlsruhes Fabian Schleusener, der nach einer Schwalbe in der 52. Minute die Gelb-Rote Karte sah. In Überzahl schossen Laurin Curda mit einem Doppelpack (65. und 71. Minute), Raphael Obermair (78.) und Tjark Scheller (86.) Paderborn zum Sieg. In der Schlussphase hatte auch noch Karlsruhes Marcel Franke (83.) die Gelb-Rote Karte gesehen. Durch den Sieg steht Paderborn mit 32 Punkten nun zunächst auf Platz zwei. Elversberg und Darmstadt können am Sonntag aber wieder vorbeiziehen. Der KSC verharrt mit 21 Punkten auf Platz acht und schlittert nach nun fünf Niederlagen in Folge tiefer in die Krise. In den Parallelspielen trennten sich Magdeburg und Kiel 3:3, Bielefeld und Kaiserslautern torlos mit 0:0. Karlsruher SC – SC Paderborn 0:4 Im Wildpark hatten die Gäste ab der ersten Minute deutlich mehr vom Spiel. Kurz vor dem Seitenwechsel stand der SCP dicht vor der verdienten Belohnung, der Kopfball von Curda (44.) landete aber an der Latte. Der KSC hatte zuvor Glück, dass es Schiedsrichter Timo Gansloweit und der VAR nach einem harten Einsteigen von Marcel Franke gegen Nick Bätzner bei Gelb belassen hatten. Franke kassierte dann allerdings in der Schlussphase Gelb-Rot (83.) wegen wiederholten Foulspiels. Der KSC kam wie verwandelt aus der Pause, auf dem tiefen Rasen bugsierte Leon Opitz den Ball per Kopf ins Tor (48.), wegen eines Fouls in der Entstehung wurde der Treffer allerdings aberkannt. Die Gemüter blieben erregt: KSC-Angreifer Fabian Schleusener sah nach einer Schwalbe Gelb-Rot (53.). Danach rückte Karlsruhes Schlussmann Hans Christian Bernat immer stärker in den Fokus, beim wuchtigen Kopfball von Curda nach einer präzisen Flanke von Fabian Götze war der Däne überwunden. Danach hatte der KSC nichts mehr entgegenzusetzen. 1. FC Magdeburg – Holstein Kiel 3:3 Rote Laterne abgegeben, Sieg verpasst: Kellerkind 1. FC Magdeburg arbeitet sich weiter aus der Krise. Nach zuletzt zwei Siegen trennte sich das Team von Interimscoach Petrik Sander 3:3 (2:1) von Holstein Kiel . Damit steht der FCM erstmals seit dem fünften Spieltag nicht mehr auf dem letzten Tabellenplatz. Gegen den Bundesliga-Absteiger wäre nach engagierter Leistung dennoch mehr drin gewesen. Steven Skrzybski rettete Kiel in der Nachspielzeit das glückliche Remis (90.+2). Neues Schlusslicht ist nun Aufsteiger Dynamo Dresden , die Sachsen hatten am Freitagabend gegen Eintracht Braunschweig verloren (2:3). Nach den Siegen gegen den 1. FC Nürnberg und Hertha BSC ist Magdeburg derweil in Reichweite zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Zum Jahres- und Hinrundenabschluss geht es zum Aufstiegsaspiranten 1. FC Kaiserslautern . Vor 25.500 Fans spielte der FCM im Kellerduell selbstbewusst auf. Nach ersten aussichtsreichen Gelegenheiten erzielten jedoch die Gäste die Führung. David Zec (43.) traf per Elfmeter nach einem Foulspiel von Lubambo Musonda. Doch Magdeburg ließ sich nicht beirren und drehte das Spiel noch vor der Pause dank der Treffer von Noah Pesch (45.+1) und Baris Atik (45.+4). Der zweite Durchgang war erneut von Elfmeterentscheidungen geprägt. Zunächst traf Zec infolge eines Handspiels von Marcus Mathis abermals für Kiel vom Punkt (68.), dann foulte der Doppelpacker vor dem eigenen Tor. Mateusz Zukowski (83.) verwandelte sicher für den FCM. Skrzybski hatte das letzte Wort. Arminia Bielefeld – 1. FC Kaiserslautern 0:0 Der 1. FC Kaiserslautern tut sich bei Auswärtsspielen weiter schwer und hat erneut Punkte im Aufstiegskampf liegen gelassen. Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht kam bei Abstiegskandidat Arminia Bielefeld nicht über ein 0:0 hinaus. Während Bielefeld immerhin eine Serie von zuletzt drei Niederlagen in Folge beenden konnte, gewann Kaiserslautern im achten Auswärtsspiel dieser Saison zum insgesamt sechsten Mal nicht. Es war lange Zeit ein Geduldsspiel, zwei gut organisierte Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend und scheuten das Risiko. Bis auf zwei aberkannte Tore hatten Strafraumszenen Seltenheitswert. Marius Wörl stand bei seinem Abschluss (23.) ebenso weit im Abseits wie drei Minuten später FCK-Stürmer Daniel Hanslik. Mitte der zweiten Hälfte agierten die Bielefelder offensiver und hatten durch den Lattentreffer von Stefano Russo (60.) bei einem Distanzschuss und einem Kopfball von Joel Felix (85.) die besten Chancen des Spiels. Die Pfälzer warteten hingegen die meiste Zeit auf Konter: Doch wenn sich den Gästen die Möglichkeit bot, dauerte das Umschaltspiel zu lange. So blieb es beim torlosen Remis – für beide Mannschaften jeweils das erste 0:0 der Saison.

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