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Streitkultur | „Rage Bait“ ist sowas von 2025: Wie steigt man aus der Empörungsspirale aus?

Von Julian Reichelts „Nius“ bis Markus Söders Instagram: Empörung zu provozieren, erzeugt Aufmerksamkeit – so viel, dass „Rage Bait“ das Wort des Jahres 2025 war. Welche Gegenstrategie erfolglos ist – und was wirklich dagegen helfen könnte

Anfang Dezember hatten sie es geschafft: „Rage Bait“ wurde von der renommierten Oxford University Press zum Wort des Jahres 2025 gekürt. Der Verlag, der mit dem Oxford English Dictionary so etwas wie das britische Äquivalent zum Duden herausgibt, nennt Rage Bait den „effektivsten Aufhänger im Internet“. Wobei „Aufreger“ eigentlich noch besser passen würde. Denn darum geht es bei Rage Bait.

Laut der Definition aus Oxford sind Rage Bait „Online-Inhalte, die absichtlich darauf ausgelegt sind, Wut oder Empörung zu provozieren, indem sie frustrierend, provokativ oder anstößig sind“. Sie werden typischerweise gepostet, um den Traffic auf einer Webseite oder das Engagement mit einem Social-Media-Konto zu erhöhe

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