World News in German

New York: Mamdani legt sich mit Einwanderungsbehörde ICE an

In New York setzt die Einwanderungsbehörde einen Beschäftigten des Stadtrats fest. Und provoziert einen heftigen Streit mit Bürgermeister Mamdani. In den USA sorgen Beamte der Einwanderungsbehörde ICE erneut für eine politische Debatte. Nach der Festnahme eines Stadtratsmitarbeiters von New York erhob Bürgermeister Zohran Mamdani schwere Vorwürfe gegen das zuständige US-Heimatschutzministerium. "Dies ist ein Angriff auf unsere Demokratie, auf unsere Stadt und auf unsere Werte. Ich fordere seine sofortige Freilassung und werde die Situation weiterhin beobachten", postete Mamdani auf X. Überblick: Alle aktuellen Entwicklungen im US-Newsblog Porträt: Das ist New Yorks neuer Polit-Star Zohran Mamdani Zuvor hatten ICE-Agenten den 53-jährigen Rafael Andres Rubio Bohorquez festgesetzt. Der Datenanalyst des New Yorker Stadtrats stammt aus Venezuela , er war 2017 mit einem Touristenvisum in die USA eingereist. Die Regierungsbehörden werfen ihm auch Körperverletzung vor. Nach Angaben des Stadtparlaments konnte er bei einer Routineüberprüfung aber alle notwendigen Papiere vorlegen. "Ich bin empört darüber, dass ein Mitarbeiter des New Yorker Stadtrats der Einwanderungsbehörde bei einem routinemäßigen Termin festgenommen wurde", erklärte Mamdani. Tödliche Schüsse in Minneapolis Das Heimatschutzministerium wies die Vorwürfe zurück und erklärte: "Er hatte kein Recht, sich in den USA aufzuhalten." US-Präsident Donald Trump hatte die Einwanderungsbehörde ICE ermächtigt, strikter gegen Menschen vorzugehen , die ohne gültige Papiere in den USA leben. Doch erregt das Vorgehen der ICE-Agenten heftigen Protest. Erst in der Vorwoche war die US-Bürgerin Renee Good in Minneapolis durch einen ICE-Agenten erschossen worden. Sie soll angeblich mit ihrem Auto bei Protesten eine Straße blockiert haben. Der Vorfall löste eine landesweite Debatte über die Einsatzmethoden von ICE aus. Die Bundesstaaten Minnesota und Illinois reichten gegen die Behörde Klage ein. Die Staaten sehen durch den großangelegten Einsatz von Beamten des Heimatschutzministeriums die US-Verfassung und die Rechte der Bundesstaaten verletzt.

Читайте на сайте