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„Tönnies hat die Eberswalder Wurstwerke gezielt ausbluten lassen“

Mehr als 500 Jobs weg, nur der ostdeutsche Markenname soll bleiben – wo die „Eberswalder Wurst“ künftig hergestellt wird, ist unklar. NGG-Gewerkschafter Uwe Ledwig über Marktbereinigung und politische Verantwortungslosigkeit

Immer wieder hört man von ostdeutschen Unternehmen, die von Konzernen aufgekauft und einige Zeit später dichtgemacht werden. So nun auch im brandenburgischen Britz. Der größte Fleischkonzern Europas, Tönnies, hat Anfang Januar angekündigt, die Eberswalder Wurstwerke zu schließen – nachdem der Betrieb erst 2023 erworben worden war.

Der Schock in der Region ist groß: 500 Beschäftigte verlieren ihre Jobs. SPD-Landrat Daniel Kurth fühlt sich an Nachwendezeiten erinnert, der Brandenburger Linke-Bundestagsabgeordnete Christian Görke spricht von „Marktbereinigungsstrategien“. Das Land Brandenburg prüft aktuell, ob der Standort anderweitig erhalten werden kann.

Im Gespräch mit dem Freitag erzählt NGG-Gewerkschaft

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