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Handball-EM: DHB-Stars enttäuschen mit viermal Note fünf gegen Serbien

Die deutsche Nationalmannschaft verliert das zweite EM-Gruppenspiel gegen Serbien. Lediglich ein Spieler zeigt dabei Normalform. Die Fassungslosigkeit war allen Beteiligten anzusehen. Torhüter Andreas Wolff schüttelte frustriert den Kopf, und Julian Köster vergrub sein Gesicht unter seinem Trikot. Trotz einer 17:13-Halbzeitführung verlor das DHB-Team doch überraschend mit 27:30 gegen Serbien. Nun droht sogar das Aus in der Vorrunde. Die Abwehr präsentierte sich ungewohnt löchrig. Im Angriff, der im ersten Abschnitt noch mit Tempo und Spielfreude geglänzt hatte, reihten sich plötzlich Fehler an Fehler. Etliche Torchancen blieben ungenutzt, hinzu kamen Ballverluste durch technische Fehler, sodass am Ende die erste Niederlage gegen Serbien überhaupt stand. Dabei hatten die Handballer von der Balkanhalbinsel seit dem Vize-Europameistertitel 2012 überhaupt nur drei EM-Siege geholt. "In der zweiten Halbzeit haben wir die Abwehr nicht so gut hingekriegt, vor allem aber haben wir vorne viel zu viele Fehler gemacht. Wir hatten zu viele Fehlwürfe gegen einen guten Torhüter", sagte Bundestrainer Gíslason am ARD-Mikrofon: "Deswegen haben wir das Spiel nicht gewinnen können." Lediglich Torhüter David Späth, der für Andreas Wolff zunächst im Tor begonnen hatte, konnte beim DHB-Team wirklich überzeugen und bekam deshalb die t-online-Note 2. Welche vier deutschen Spieler jedoch völlig unter ihren Möglichkeiten blieben, lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow. "Wir müssen das Spiel gegen Spanien gewinnen" Für die deutsche Mannschaft richtet sich der Blick jetzt auf das Spiel gegen Spanien am Montagabend (20.30 Uhr im t-online-Liveticker). "Natürlich müssen wir schnellstmöglich analysieren, was wir hier heute falsch gemacht haben und uns sehr gut auf Spanien vorbereiten", sagte Gíslason: "Es ist klar, wir müssen das Spiel gegen Spanien gewinnen." Der zweimalige Europameister ist noch ohne Punktverlust und hatte sich zuvor mit 30:25 gegen Österreich durchgesetzt. Nur die ersten beiden Teams erreichen die Hauptrunde, die Punkte gegen die ebenfalls qualifizierte Mannschaft werden in die zweite Turnierphase mitgenommen. Das Ziel des DHB ist der Einzug ins Halbfinale.

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