E-Auto-Förderung kommt: Diese neuen Autos starten noch 2026
Die neue Kaufprämie für E-Autos zielt auf Haushalte mit kleinerem Budget. In diesem Jahr kündigen sich zahlreiche bezahlbare Modelle an. Die Bundesregierung legt eine neue Kaufprämie für E-Autos auf . Sie richtet sich gezielt an Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von unter 80.000 Euro. Pro Kind steigt diese Grenze um 5.000 Euro (bis zu zwei Kinder). Übersicht: Das sind die Auto-Neuheiten für 2026 Für reine Stromer gibt es eine Basisförderung von 3.000 Euro, Plug-in-Hybride erhalten ersten Informationen zufolge 1.500 Euro. Für Familien mit Kindern gibt es pro Kind 500 Euro obendrauf – und bei Einkommen unter 3.000 Euro netto noch einmal 1.000 Euro extra. Bislang fehlte es vor allem im Segment der bezahlbaren Stromer an einer größeren Auswahl. Dacia Spring , Hyundai Inster oder Renault 5 gehörten zu den ersten Stromern, die für weniger als 30.000 Euro zu haben waren. Doch 2026 kündigen sich viele preiswerte Neuheiten an, die durch die Prämie noch etwas günstiger werden. Hier sind einige davon: Kompakte Stromer für den Alltag Volkswagen , Cupra und Skoda bringen gleich drei Schwestermodelle auf Basis der elektrischen MEB+-Plattform: den elektrischen ID. Polo samt SUV-Ableger ID. Cross , den Cupra Raval und den Skoda Epiq . Die Reichweiten sollen bis zu 450 Kilometer betragen. Optisch unterscheiden sie sich deutlich, technisch sind sie jedoch weitgehend identisch – mit hoher Ladeleistung, digitalem Innenraum und kompakten Abmessungen. Audi steigt ebenfalls ins Segment der kompakten Stromer ein. Der A2 E-Tron – möglicherweise auch als Q2 E-Tron vermarktet – wird mit Akkus zwischen 58 und 79 kWh ausgeliefert. Daraus ergeben sich Reichweiten von bis zu 640 Kilometern. Renault bringt mit dem neuen Twingo ein konsequent auf den Stadtverkehr ausgelegtes Fahrzeug: Der 27,5-kWh-Akku reicht für rund 263 Kilometer, der Einstiegspreis soll unter 20.000 Euro liegen. Die DC-Ladeleistung ist auf 50 kW begrenzt, das Raumkonzept dafür besonders flexibel. Gut möglich, dass die günstige Schwestermarke Dacia noch in diesem Jahr auf dessen Basis einen eigenen Stromer anbietet. Auch Smart positioniert sich neu: Der #2 bleibt ultrakompakt , kommt aber mit 250 Kilometer Reichweite und moderner Sicherheitsstruktur. Hyundai zeigt mit dem Ioniq 3 einen Kleinwagen , der auf Reichweiten bis zu 587 Kilometern abzielt. Bisher wurde nur eine Konzeptstudie gezeigt. Kia steuert mit dem EV2 ein kleines SUV mit bis zu 440 Kilometern Reichweite bei. Nissan legt den Micra auf Basis des Renault 5 neu auf . Und VW könnte den ID.3 auffrischen – mit neuem Namen und einem Innenraum, der dem von ID. Polo und T-Roc ähnelt. Kia hat mit dem EV4 einen Golf-Konkurrenten frisch ins Angebot genommen , während der EV5 dem ID.4 von VW Kunden abjagen soll . Elektrische Mittelklasse und SUVs: Mehr Reichweite, neue Plattformen Auch im Bereich der Mittelklasse-Modelle und kompakten SUVs kündigen sich zahlreiche neue Elektrofahrzeuge an – mit zunehmend langstreckentauglichen Reichweiten. BMW bringt eine vollelektrische 3er-Limousine unter dem bekannten Namen i3 zurück – nun auf 800-Volt-Basis mit Ladezeiten unter 20 Minuten und Reichweiten von mindestens 750 Kilometern. Zudem steht der Erstling iX3 in den Startlöchern. Auch Mercedes startet durch: CLA EQ, GLA EQ und GLB EQ laufen auf der neuen MMA-Plattform mit 800-Volt-Technik, die ultraschnelles Laden erlaubt. Die elektrische C-Klasse sowie der GLC EQ setzen dagegen auf eine andere technische Plattform, aber ebenfalls mit Fokus auf hoher Ladeleistung und Reichweiten bis zu 850 Kilometern. Auch eine Elektroversion der V-Klasse soll kommen. Toyota erweitert sein Programm um den vollelektrischen C-HR+, der mit bis zu 609 Kilometern Reichweite eine Alternative zum ID.4 darstellen soll. Apropos Volkswagen: Der ID.4 wird überarbeitet und künftig möglicherweise als ID. Tiguan vermarktet – Reichweite laut Hersteller: bis zu 700 Kilometer. Volvo positioniert den neuen EX60 als elektrischen Nachfolger des XC60. Auch in der Oberklasse geht es voran Die Haushalte, auf die die neue Förderung abzielt, kaufen wahrscheinlich keine Autos der Oberklasse. Dennoch bleibt das Segment technisch spannend. Beispiel: der vollelektrische Porsche Cayenne . Mit einer 113-kWh-Batterie, 850 kW Leistung und einer Ladezeit von nur 16 Minuten (von 10 auf 80 Prozent) markiert das Modell die neue Speerspitze im Porsche-Portfolio. Mercedes hingegen könnte den EQS erneuern.