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Schwimmen: Russe nach fünf Monaten tot in der Türkei aufgefunden

Der "Bosphorus Cross Continental Swim" wurde 2025 von dem Verschwinden eines Athleten überschattet. Nun gibt es traurige Gewissheit. Fünf Monate nach einem Schwimmwettbewerb durch den Bosporus in Istanbul ist ein vermisster russischer Schwimmer tot aufgefunden worden. Vor zwei Tagen sei eine Leiche in der türkischen Meerenge gefunden worden, dabei handle es sich um den Schwimmer Nikolai Swetschnikow, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zu dem Schluss seien die Behörden nach einem DNA-Abgleich mit dessen Eltern gekommen. Im August hatte der damals 30-jährige Setschnikow am jährlichen Wettbewerb "Bosphorus Cross Continental Swim" teilgenommen, war aber nicht angekommen. Tagelang hatten die Küstenwache sowie Freunde und Verwandte das Ufer nach dem Vermissten abgesucht. Bei dem Wettkampf schwimmen die Teilnehmer von Asien nach Europa, das Rennen ist 6,5 Kilometer lang. Der Bosporus wird in der Zeit für den Schiffsverkehr gesperrt. Der Wettbewerb gilt als herausfordernd – in der Meerenge, die das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbindet, müssen die Schwimmer mit starker Strömung und Wellengang rechnen.

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