World News in German

Für Sepp Straka läuft in Kalifornien nichts wie geplant

Sepp Straka legt zwar am Freitag am Nicklaus Tournament Course los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, verspielt bei der American Express mit Fortdauer der 2. Runde aber wieder alles und startet nach der 74 (+2) bei der Titelverteidigung wohl nur noch mit theoretischen Chancen auf den Cut in den 3. Spieltag.

Sepp Straka hätte sich den Start in die Titelverteidigung mit Sicherheit anders vorgestellt, denn bei besten Scoringverhältnissen und massenweise Birdies des gesamten Feldes, wirkte die Nummer 12 der Welt nach der langen Spielpause doch noch ein wenig rostig. Die gesamten Frontnine über lief er im La Quinta CC vergeblich einem ersten Erfolgserlebnis hinterher und bremste sich dann auf den Backnine nach den ersten beiden Birdies mit Bogey und Doppelbogey selbst gehörig aus. Am Ende notierte er zwar noch eine 72 (Par), riss damit jedoch bereits satte fünf Schläge Rückstand auf die erwartete Cutmarke auf.

Einziges Glück des Vorjahressiegers: Er hat, anders als bei normalen Turnieren, immerhin noch 36 Löcher Zeit das Ruder herumzureißen, denn wie gewohnt wird die American Express auf drei Kursen gespielt, ehe der Cut die Spreu vom Weizen trennt. Am Freitag muss es nun am Nicklaus Tournament Course aber ganz klar deutlich besser laufen um nicht bereits vor dem Auftritt am Pete Dye Stadium Course chancenlos zu sein. Sofort drückt Österreichs Nummer 1 auch aufs Tempo, denn nach einem anfänglichen sicheren Par, legt er bereits am Par 5 der 11 die Annäherung stark zur Fahne und da er danach auch den Tee Shot am Par 3 der 12 perfekt berechnet, drückt er schon früh sehenswert aufs Tempo.

Auch danach lässt er den Fuß weiterhin voll am Gaspedal und kann auf der 13 und der 14 gleich aus den nächsten gelungenen Eisen Kapital schlagen, womit er sein Birdiekonto nach nur fünf gespielten Löchern bereits auf vier aufstockt. Nachdem sich danach am Par 5 der 15 dann erstmals seit der 10 jedoch kein Birdie ausgeht und er sich nach verfehltem Grün auf der 16 und einem versandeten Tee Shot am Par 3 der 17 nicht mehr zu Pars scramblen kann, geht nicht nur der gewinnbringende Schwung plötzlich völlig verloren, mit dem Bogeydoppelpack legt sogar eine richtiggehende Vollbremsung hin.

Am Ende nur die 74

Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn mit den nächsten Ungenauigkeiten muss er auch auf der 9 einen Schlagverlust verdauen und verspielt so noch vor dem Turn den starken Start fast zur Gänze wieder. Immerhin beendet er die Schwächephase mit einem starken Eisen ins 1. Grün, was schließlich den Weg zum fünften Birdie des Tages ebnet. Die Selbstverständlichkeit der Anfangsphase bringt dies jedoch nicht wieder zurück, wie ein verpasstes Up & Down zwei Löcher später am Par 3 der 3 unangenehm unter Beweis stellt.

Auch danach läuft in Kalifornien weiterhin nichts wirklich wie geplant, denn mit einem Dreiputtbogey kurz vor Schluss am Par 3 der 17 rasselt er endgültig wieder auf Level Par zurück. Des Schlechten nicht genug, wassert er am Schlussloch noch dazu die Annäherung, schlittert so sogar in ein Doppelbogey und bringt damit lediglich die 74 (+2) zu Papier. Damit ist vom etwa 148. Rang aus der Cut wohl lediglich noch theoretischer Natur, startet er doch mit bereits rund zehn Schlägen Rückstand auf die erwartete Marke am Samstag in die 3. Runde am Stadium Course.

Den beiden deutschen Vertretern ergeht es am zweiten Spieltag deutlich besser, wenngleich sowohl Matti Schmid als auch Stephan Jäger trotz Runden in den 60ern nur rund um die gezogene Linie in den dritten Tag starten. Nummer 1 der Welt und Top-Favorit Scottie Scheffler (USA) teilt sich bei gesamt 17 unter Par die Führungsrolle mit Landsmann Blades Brown.

Leaderboard The American Express

Der Beitrag Für Sepp Straka läuft in Kalifornien nichts wie geplant erschien zuerst auf Golf-Live.at.

Читайте на сайте