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Youssoufa Moukoko droht der schnelle Abgang beim FC Kopenhagen

Youssoufa Moukoko galt einst als große Hoffnung des deutschen Fußballs. Nun kämpft er sogar in Kopenhagen um den Anschluss. Borussia Dortmund hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten reichlich Talenten eine Bühne in der Bundesliga sowie in der Champions League ermöglicht: WM-Held Mario Götze, Weltfußballer Ousmane Dembélé oder Superstürmer Erling Haaland reiften beim BVB allesamt zu großen Stars. In diese Liste sollte sich auch Youssoufa Moukoko einreihen. Der Angreifer knackte mit 16 Jahren zahlreiche Rekorde, wurde etwa zum jüngsten Spieler und Torschützen der Bundesliga-Geschichte. Bei der WM 2022 stand er zudem im DFB-Aufgebot. Nach berauschenden ersten Schritten im Profifußball konnte er die großen Erwartungen aber nicht mehr erfüllen. Der BVB verlieh ihn in der Vorsaison nach Nizza, im vergangenen Sommer folgte der Verkauf an den FC Kopenhagen. In Dänemark droht der einstigen DFB-Hoffnung jetzt aber trotz eines Vertrags bis 2030 das schnelle Aus. BVB würde von weiterem Moukoko-Wechsel profitieren Das dänische Portal "bold.dk" berichtet, dass der FC Kopenhagen einen Verkauf Moukokos prüft. Der 21-jährige Angreifer habe die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können, sei beim dänischen Klub "ins Abseits" geraten. Der Deutsche hat wettbewerbsübergreifend in 29 Spielen acht Tore erzielt, zwei weitere vorbereitet. Zuletzt war der Topverdiener aber zunehmend Ersatz, kam etwa in den jüngsten beiden Champions-League-Partien gar nicht zum Einsatz. Stattdessen durfte der erst 17-Jährige Viktor Dadason ran. Sollte Moukoko nach nur einem halben Jahr tatsächlich schon wieder weiterziehen, würde wohl auch Ex-Klub Borussia Dortmund profitieren. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat sich der BVB eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert.

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