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Starke erste Hälfte reicht nicht – HSC Potsdam verliert trotz großem Kampf in der Uckermark

Der HSC Potsdam musste sich am Samstag auswärts bei der SG Uckermark mit 24:33 (15:15) geschlagen geben. Nach einer sehr guten ersten Halbzeit verlor Potsdam im zweiten Durchgang zunehmend den Zugriff auf die Partie – vor allem durch eine schwache Chancenverwertung und das hohe Tempospiel der Gastgeberinnen.

Von Beginn an zeigte der HSC Potsdam eine konzentrierte und engagierte Leistung. Die Abwehr stand stabil und im Angriff erspielten sich die Potsdamerinnen immer wieder gute Torchancen. Besonders Torhüterin Pia Wolff war in der ersten Halbzeit ein entscheidender Faktor. Mit zahlreichen starken Paraden hielt sie ihr Team im Spiel und verhinderte mehrfach einen Rückstand. Trotz einiger vergebener Abschlüsse blieb Potsdam dran, sodass es mit einem verdienten 15:15 in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel erwischte zunächst die SG Uckermark den besseren Start. Während Potsdam im Angriff zunehmend die Konsequenz im Abschluss vermissen ließ, nutzten die Gastgeberinnen ihre Möglichkeiten deutlich effektiver. Vor allem das hohe Tempospiel der Uckermark stellte den HSC immer wieder vor große Probleme. Durch schnelle Gegenstöße und einfache Tore setzte sich die SG Mitte der zweiten Halbzeit entscheidend ab. Trotz großem Einsatz und Kampfgeist gelang es dem HSC Potsdam nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Zu viele ausgelassene Torchancen verhinderten ein engeres Spiel in der Schlussphase, sodass am Ende eine deutliche Niederlage zu Buche stand. Nun gilt es, aus dieser Partie die richtigen Schlüsse zu ziehen und vor allem an der Chancenverwertung zu arbeiten, um die guten Phasen zukünftig auch in Zählbares umzumünzen.

Unsere Torschützinnen:

L. Hänicke (4), L. Cremer (4), C. Diers (4), M. Hanisch (3), N. Baronick (3), E. Breu (2), P. Worm (2), B. Wetzel (1), C. Zierus (1)

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