Dschungelcamp: Gil Ofarim will von Geständnis nichts wissen
Gil Ofarim hüllt sich im Dschungelcamp in Schweigen und bringt seine Mitcamper zur Verzweiflung. Ariel lässt jedoch nicht locker. Trotz des Davidstern-Skandals zog Gil Ofarim ins Dschungelcamp – allerdings nicht, um sich zu erklären oder zu entschuldigen. Der Sänger erklärte direkt zum Auftakt, dass er eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben habe und sich nicht dazu äußern dürfe. Doch auch an Tag acht wird er wieder damit konfrontiert. Auf dem Weg zur Dschungelprüfung, die Ariel mit Ofarim absolvieren muss, macht sie ihrem Ärger Luft. Schon mehrfach hatte sie betont, aufgrund seiner Vergangenheit wenig von Ofarim zu halten. "Natürlich hätte ich mir einen besseren Teampartner gewünscht, aber ich kann es nicht ändern", beschwert sie sich auch dieses Mal. "Nicht bekannt": Anwalt von Hotelmitarbeiter widerspricht Gil Ofarim "Ich war sehr verwundert": Ofarims Ex-Frau reagiert auf seinen Dschungelcamp-Auftritt Kurz darauf eskaliert die Situation. "Für mich geht das nicht, dass man so etwas totschweigt, was Gil in der Vergangenheit gemacht hat. Die ganze Gruppe macht das", schimpft Ariel. Sie konfrontiere ihn bewusst, weil er mit ihr in einem Camp sei und seine Taten "niemals totgeschwiegen" werden dürfen. Doch anstatt darauf einzugehen, wirkt Gil zunehmend genervt. "Bist du fertig mit deinem Monolog?", fragt er schließlich. Deutlich sagt Ariel: "Ich glaube dir nicht, du bist ein Lügner. Du hast es doch selbst zugegeben, dass es gelogen war!" Doch das weist Ofarim sofort zurück. "Was habe ich zugegeben? Ich habe weder eine Aussage beim Prozess gemacht, noch habe ich während des Prozesses ein Interview gegeben. Alles, was ich gemacht habe, war, drei Sätze zu verlesen – und dann war die Sache vorbei." Ariel zeigt sich davon nicht überzeugt, doch Ofarim will nicht länger darüber sprechen. "Können wir diese Shitshow beenden? Du bist wie ein Terrier und aggressiv." Zur Erinnerung: Im Oktober 2021 hatte Gil Ofarim in einem Video Antisemitismusvorwürfe gegen den Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben. Dieser habe ihn aufgefordert, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Ofarims Anwälte haben ihn "zum Geständnis geprügelt" Im November 2023 dann die Kehrtwende: Ofarim legte vor dem Landgericht Leipzig ein Geständnis ab. Er sagte: "Die Vorwürfe treffen zu. Herr W., ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen. Es tut mir leid. Ich habe das Video gelöscht." Als Auflage musste Ofarim 10.000 Euro zahlen. Wie genau es zu dem Sinneswandel kam, bleibt unklar. Im März 2025 äußerte sich der Anwalt Alexander Stevens im "stern"-Interview dazu. "Sie können schreiben, dass Ofarims Anwälte ihn zum Geständnis geprügelt haben. War mühsam." Stevens war einer von vier Strafverteidigern, die Ofarim im Prozess vertreten hatten. "Wir haben ihm versucht zu erklären, dass dieser Deal das juristisch Beste ist, was in Anbetracht der Situation machbar war und er das nicht ausschlagen sollte", so der Jurist weiter.