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Ärmelkanal | Migranten am Ärmelkanal: Im Winter schaut erst recht niemand so genau hin

Zehn Jahre nach der Räumung des „Jungle“ von Calais stecken Migranten aus Afrika und Mittelasien weiter in der Klemme zwischen Grenzern, Schleusern und britischen „Patrioten“

Trüb ist dieser Mittag im Januar: Gut 50 Personen in Rettungswesten stehen in einer Seitenstraße der Zone industrielle des Dunes am Rand von Calais. Es sind Geflüchtete, die in der Nacht zuvor mit einem Schlauchboot nach England wollten.

Doch die Polizei griff zu, als sie versteckt hinter dem Strand warteten, erzählt eine Frau aus Eritrea. Die Gruppe wurde festgenommen und nach Sonnenaufgang hier abgesetzt. Stunden später haben sich zwei Hilfsorganisationen eingefunden und verteilen Essenspakete.

Szenen wie diese spielen sich an den Stränden und im Hinterland der nordfranzösischen Küste regelmäßig ab, wobei im Winter das Wetter wenig geeignet ist für eine Überquerung der Straße von Dover, die hier nur 30 Kilometer breit ist.

Wen

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