Olympia-Start für Deutschland: Eishockey-Damen unterliegen Schweden
Das olympische Turnier beginnt für die deutschen Eishockey-Frauen mit einem Spiel gegen Schweden. Der Start ist gut, danach dominieren die Skandinavierinnen. Erst "völlig losgelöst", dann tief enttäuscht: Die deutschen Eishockey-Frauen haben ihr lang erwartetes Olympia-Comeback nach einer durchwachsenen Leistung verpatzt. Zum Auftakt des Turniers in Mailand verlor die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod am Donnerstag gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) und geriet im Kampf um den erhofften Einzug ins Viertelfinale früh ins Hintertreffen. Es war der erste Olympia-Auftritt der deutschen Eishockey-Frauen seit Sotschi 2014. Verteidigerin Nina Jobst-Smith (9.), eine von drei deutschen Spielerinnen aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL, nutzte die erste deutsche Überzahl zur Führung. Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) drehten das Spiel für Schweden. In Mailand kämpft das DEB-Team in der schwächer eingestuften Gruppe B mit den Skandinavierinnen, Japan, Frankreich und Gastgeber Italien um drei Viertelfinal-Tickets. In der Gruppe A spielen mit unter anderem den USA und Kanada zwei Schwergewichte. In Mailand und Cortina d'Ampezzo: So sehen Sie die Olympischen Winterspiele live Zeitplan der Winterspiele: Die Medaillenentscheidungen bei Olympia 2026 Das Spiel zum Nachlesen im Ticker Deutschland – Schweden 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) 60. Spielminute – Das war's! Die deutsche Nationalmannschaft verliert am Ende mit 1:4 gegen Schweden, und das geht auch in der Höhe in Ordnung. Das DEB-Team kam gut rein ins Spiel und erzielte den ersten Treffer des Turniers. Für mehr reichte es jedoch nicht, Schweden war anschließend fast jederzeit die bessere Mannschaft und verdiente sich so die ersten drei Punkte des Turniers. 58. Spielminute – Deutschland im Glück: Johansson trifft frei vor Abstreiter den Puck nicht richtig, das hätte das 1:5 sein müssen. 55. Spielminute – Von Deutschland kommt nun kaum noch Gegenwehr. Es ist schwer vorstellbar, hier an ein deutsches Comeback zu glauben. 53. Spielminute – Die Schwedinnen bleiben offensiv und verpassen sogar das fünfte Tor, Abstreiter pariert dreimal glänzend. 51. Spielminute – Die Schwedinnen leisten sich einen Fehler im Spielaufbau, aber auch den kann Deutschland nicht ausnutzen. Und dann passiert es: Die Skandinavierinnen setzen zum Konter an und erzielen das 4:1. Hilda Svensson bereitet mustergültig vor, sodass Lisa Johansson am zweiten Pfosten nur noch einzuschieben braucht. 50. Spielminute – Schweden drückt auf die Vorentscheidung. Bei einem Abschluss von Jungaker rettet Deutschland der Pfosten, Entlastung gibt es aktuell kaum. 47. Spielminute – Aktuell macht es nicht den Anschein, als wenn Deutschland hier noch zurückkommt. Zu gefestigt wirken die Schwedinnen, Deutschland erspielt sich kaum eine Chance. Aber noch bleiben 13 Minuten. 43. Spielminute – Die Schwedinnen versuchen es nun mit Distanzschüssen. Große Probleme hat Deutschland damit nicht, aber selbst wird das DEB-Team gar nicht gefährlich. 4 1. Spielminute – Weiter geht's. Kann die deutsche Nationalmannschaft hier nochmal zurückkommen? 40. Spielminute – Und danach ist Drittelpause. Dieses zweite Drittel endet mit einem 0:2 aus deutscher Sicht. Zu Beginn der zweiten 20 Minuten hatte das DEB-Team wieder große Probleme und kassierte folgerichtig das 1:2. Danach steigerte sich Deutschland, doch so richtig gefährlich wurde es selten. Kurz vor Ende erhöhte Schweden im Power-Play auf 3:1. 40. Spielminute – Den Spielstand zu halten gelingt Deutschland nicht, 40 Sekunden vor dem Ende erhöhen die Schwedinnen auf 3:1! Vor dem deutschen Tor ist viel Betrieb, deshalb zieht Mira Jungaker ab und trifft das Tor. Jetzt wird es schwierig für Deutschland. 39. Spielminute – Nun sieht die Deutsche Emily Nix eine Zwei-Minuten-Strafe, weshalb Deutschland das zweite Drittel in Unterzahl beenden wird. Nun geht es darum, nicht noch den dritten Gegentreffer zu kassieren. 39. Spielminute – Das Duell bleibt intensiv. Um die ersten Punkte bei den Olympischen Spielen wird sich nichts geschenkt. Das DEB-Team muss mehr Durchschlagskraft entwickeln, um sich gefährlich vor das schwedische Tor zu spielen. 35. Spielminute – In den letzten Minuten hat sich ein physisch sehr intensives Duell entwickelt. Torchancen sind Mangelware, aber Deutschland hält körperlich gut dagegen. 32. Spielminute – Kurz später hat Deutschland die dicke Ausgleichschance! Celina Haider dringt gut in die schwedische Hälfte vor, umspielt zwei Gegenspielerinnen und versucht dann, den Puck an der Torhüterin vorbei zu spielen. Das gelingt ihr aber nicht, weshalb es beim 1:2 aus deutscher Sicht bleibt. 30. Spielminute – Da war endlich mal wieder eine kleine Chance für Deutschland, Svenja Voigt bekommt allerdings nicht ausreichend Druck hinter ihren Schuss. Das DEB-Team ist zu ungefährlich, um den Schwedinnen ernsthaft Angst zu bereiten. 28. Spielminute – Die Schwedinnen nutzen ihr Power-Play konsequent aus und gehen in Führung! Die rechte Seite Deutschlands war komplett offen, Lina Ljungblom erhält einen Pass direkt vor das Tor, scheitert zunächst an Abstreiter. Den zweiten Versuch schiebt sie dann ins Tor ein, ihr zweiter Treffer für heute. 26. Spielminute – Die deutsche Hanna Olsen stellt den Stock zwischen die Beine einer Schwedin, Deutschland ist nun wieder zwei Minuten in Unterzahl. 23. Spielminute – Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts verändert sich das Bild nicht. Schweden agiert, Deutschland reagiert. Allzu große Gefahr strahlen die Skandinavierinnen derzeit aber nicht aus. 21. Spielminute – Weiter geht's. 20. Spielminute – Ende des 1. Drittels. Deutschland startete sehr gut in das olympische Eishockey-Turnier der Frauen, Nina Jobst-Smith erzielte das erste Tor des Turniers und brachte Deutschland dadurch in Überzahl in Führung. Anschließend verpasste es das DEB-Team jedoch, dominant weiterzuspielen. Schweden wurde besser und verdiente sich den Ausgleich absolut, gegen Ende muss Deutschland froh sein, mit einem Remis in die erste Drittelpause zu gehen. 18. Spielminute – Es bleibt dabei, Deutschland hat hier weiterhin große Probleme. Sara Hjalmarsson taucht frei vor Abstreiter auf, verwandelt aber nicht. Die deutsche Torhüterin hält ihre Mannschaft im Spiel. 16. Spielminute – Trotz der deutschen Großchance kurz zuvor lässt sich festhalten: Die deutschen Frauen stehen seit dem 1:1-Ausgleich der Schwedinnen mächtig unter Druck. Das Spielgeschehen läuft vermehrt in der deutschen Hälfte ab. 13. Spielminute – Da ist direkt die große Chance für Deutschland auf die erneute Führung. Doch im Eins-gegen-Eins hält die schwedische Torwärtin überragend. 12. Spielminute – Da ist der verdiente Ausgleich für Schweden. Jenna Raunio hält aus circa 13 Metern drauf, den Abpraller schiebt Lina Ljungblom problemlos ins Tor ein. 11. Spielminute – Jetzt hat Deutschland Glück. Zunächst hält Abstreiter einen Fernschuss stark, dann verfehlt eine Schwedin das leere Tor. Aktuell kommt die DEB-Mannschaft nicht raus aus dem Power-Play der Skandinavierinnen. 10. Spielminute – Nun muss Deutschland direkt wieder in Unterzahl agieren, Laura Kluge wurde des Feldes verwiesen, weil sie das Bein gegen ihre schwedische Gegenspielerin stehen ließ. 9. Spielminute – Tor für Deutschland! Das DEB-Team hat die Überzahl schnell ausgenutzt. Aus circa zehn Metern zieht Nina Jobst-Smith einfach mal ab und wird dafür belohnt. Der Puck schlägt am rechten Pfosten an und geht dann ins Tor. 9. Spielminute – Jetzt haben die DEB-Frauen den ersten Vorteil. Die Schwedin Sara Hjalmarsson muss wegen eines Foulspiels das Eis für zwei Minuten verlassen. 7. Spielminute – Die deutsche Kapitänin Daria Gläßner tacklet ihre Gegenspielerin an der Bande heftig. Der Stock war aber nicht im Spiel, weshalb es keine Zeitstrafe gibt. 5. Spielminute – Die Schwedinnen haben keine Wege gefunden, die Überzahl geschickt auszuspielen. Deutschland ist jetzt wieder vollzählig. 3. Spielminute – Die Schwedinnen setzen sich vorne fest und erzwingen die erste Zeitstrafe für Deutschland. Wegen Cross-Checking muss die deutsche Spielerin Nina Christof vom Eis. 2. Spielminute – Das Spiel läuft und die erste Großchance haben die Schwedinnen. Die deutsche Torhüterin Sandra Abstreiter ist aber auf der Hut und hält den Puck. Vor dem Match – Die Spielerinnen betreten das Eis. Gleich wird der erste Anpfiff ertönen. Vor dem Match – Die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod trifft in der Vorrunde neben Schweden auf Frankreich, Italien und Japan. Um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren, muss Deutschland einen der ersten drei Plätze belegen. Vor dem Match – Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, nun geht es endlich los. Die deutschen Eishockey-Frauen schauen zuversichtlich auf das erste Spiel. "Wir haben sehr viel Energie und sind wirklich happy, wenn es losgeht. Wir sind top vorbereitet", sagte Kapitänin Daria Gleißner.