Skispringen: Olympia-Favoritin Nika Prevc weint nach Bronze bei Vater
Skisprung-Star Nika Prevc bleibt bei Olympia im Einzel ohne Gold. Nach dem Springen von der Großchance wird sie erneut emotional. Die slowenische Skisprung-Dominatorin Nika Prevc hat bei den Olympischen Spielen in Predazzo ihre Gold-Mission im Einzel überraschend verpasst. Zweimal musste sich die 20-Jährige der Norwegerin Anna Odine Strøm geschlagen geben – auf der Großschanze reichte es am Sonntag nur zu Bronze, nachdem sie in der Vorwoche von der Normalschanze immerhin Silber geholt hatte. Nach dem Wettbewerb am Sonntag flossen bei der Slowenin erneut die Tränen. Wie schon nach dem verpassten Gold auf der Normalschanze suchte Prevc Trost in den Armen ihres Vaters Dare. Im Mixed-Wettbewerb am vergangenen Dienstag konnte die 20-Jährige allerdings einen olympischen Triumph feiern und holte gemeinsam mit ihrem Bruder Domen Gold. Olympia 2026: So viel kosten Essen und Getränke bei den Spielen So ist der Stand: Der Medaillenspiegel der Winterspiele "Ich muss Stolz auf diese Medaille sein" "Diese Erfahrungen und Ergebnisse werden mir helfen, mehr Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe zu gewinnen", erklärte Prevc nach dem Wettbewerb auf der Großschanze. "Ich muss stolz auf diese Medaille sein, denn mein letzter Sprung zeigt, dass ich in der Lage bin, all den Stress und alles, was mir widerfährt, zu bewältigen." Mit einem weiten Satz im zweiten Durchgang rettete Prevc überhaupt erst ihre Bronzemedaille. An Unterstützung mangelte es der Favoritin nicht: Zahlreiche slowenische Fans feuerten ihre Athletin in Predazzo lautstark an und skandierten selbst nach dem dritten Platz: "Nika, Nika." Auch, wenn es im Einzel für Prevc nicht wie gewünscht lief: Der gemeinsame Erfolg mit ihrem Bruder war für die Athletin besonders emotional. "Ich habe immer davon geträumt, eine Olympia-Medaille zu gewinnen. Aber ich hätte nie gedacht, dass das mit meinem Bruder gemeinsam klappt", sagte sie nach dem Sprung auf Rang eins und ihrem Olympia-Highlight.