Olympia: Norweger Johannes Klæbo stellt neuen Gold-Rekord auf
Der Norweger Johannes Høsflot Klæbo gehört zu den erfolgreichsten Wintersportlern der Gegenwart. Das unterstrich er bei den Olympischen Winterspielen 2026 eindrucksvoll. Johannes Høsflot Klæbo schreibt weiter Olympia-Geschichte. Der Norweger triumphierte bei den Winterspielen in Italien auch über 50 Kilometer in der klassischen Technik – und stellte damit den nächsten Rekord auf. Mit seinem sechsten Titel bei diesen Spielen ist Klæbo der erste Athlet überhaupt, der bei einer Winter-Olympiade sechs Goldmedaillen gewinnt. Insgesamt steht der 29-Jährige nun bei elf Olympiasiegen. Olympische Spiele: Bobrennen fast 20 Minuten unterbrochen Damit führt er die Rangliste der erfolgreichsten Winterspiele-Athleten klar an. Hinter ihm folgen seine Landsleute Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf), die jeweils achtmal Gold holten. Bester Deutscher wird Zehnter In Tesero blieb Klæbo bei allen Starts ungeschlagen. Über die 50 Kilometer setzte er sich früh gemeinsam mit Emil Iversen und Martin Löwström Nyenget vom Feld ab. Die drei Norweger machten die Medaillen unter sich aus. Nyenget gewann Silber, Iversen Bronze. Als bester Deutscher belegte Florian Notz Rang zehn. Klæbo erreichte nach 2:07:07 Stunden das Ziel. Bereits nach seiner zehnten olympischen Goldmedaille im Teamsprint am Mittwoch hatte Klæbo gesagt: "Es ist verrückt. Es ist schwer, es in Worte zu fassen. Es fühlt sich unwirklich an." Zum Abschluss legte er nun einen weiteren Sieg nach.