Viertes Duell mit St. Gallen in dieser Saison
«Wir müssen nach vorne sehen», sagt Yari Prince. Der Auftritt vor 2500 Fans gegen Hannover «war eine schwache Leistung in der zweiten Halbzeit.» Abhaken und besser machen ist die Maxime für den Flügelspieler, denn «wir müssen uns jetzt einfach auf das Rückspiel freuen.» Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Fredericia ist noch nichts verloren, betont er. Die Ausgangslage sei nach wie vor gut, aber «es ist wichtig, dass das nicht unsere letzten Punkte im Europacup waren. Sonst wird es knapp.»
Zunächst müssen die Kadetten jedoch den Fokus auf das Heimspiel gegen den TSV St. Otmar St. Gallen richten. In der Quickline Handball League tat sich der Spitzenreiter auswärts (34:31-Sieg) und auch im Halbfinal im Rahmen des Final Four des Mobiliar Handball Cup (28:26-Erfolg) lange schwer gegen die Ostschweizer. Mit Siegen in Kriens und bei der knappen 22:23-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen Pfadi Winterthur unterstrich die Mannschaft von Michael Suter ihr Potenzial. Winterthur jubelte über den doppelten Punktgewinn, da der letzte Treffer zum vermeintlichen Ausgleich keine Anerkennung fand. Andrin Dörwaldt traf vom linken Flügel – stand beim Absprung aber auf der Linie.
«Wir müssen», ist Prince bewusst, «den Europacup auf die Seite schieben.» Es gelte, sich zunächst völlig auf die Schweizer Meisterschaft zu konzentrieren. Im bisherigen Saisonverlauf konnten die Orangen immer wieder zeigen, dass sie damit umgehen können und stehen aktuell bei 21 Siegen aus 22 Spielen. St. Gallen stuft das Kadetten-Eigengewächs als starke Mannschaft ein, die sehr schnell zuschlagen könne, wenn man etwas nachlasse. Im Rennen um die besten Platzierungen für die Playoffs geht es im dicht gestaffelten Tabellenmittelfeld für den Sechsten noch um jeden Punkt. Für die Kadetten zunächst auch darum, eine Reaktion zu zeigen und sich gut auf Dienstag vorzubereiten.
Highlight in der European League
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