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Champions League: FC Bayern feiert Torgala bei Atalanta – Sorgen um Stars

Gegen Atalanta Bergamo schaffte der FC Bayern schnell klare Verhältnisse. Sorgen müssen sich die Münchner aber dennoch machen. Der FC Bayern München hat in der Champions League ein Ausrufezeichen gesetzt. Im Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo setzten sich die Münchner deutlich mit 6:1 (3:0) durch. Josip Stanišić eröffnete den Torreigen schon in der zwölften Minute nach einer schnell ausgeführten Ecke. Michael Olise (22.) und Serge Gnabry (25.) erhöhten noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit wurde es dann ganz deutlich: Nicolas Jackson (52.), nochmal Olise (64.) und Jamal Musiala (67.) erzielten die weiteren Treffer. In der dritten Minute der Nachspielzeit schafften die Gastgeber durch Mario Pasalic noch den Ehrentreffer. Einen Dämpfer erlebte der Abend für die Bayern als Alphonso Davies sich bei einem Zweikampf verletzte und in der 71. Minute unter Tränen ausgewechselt werden musste. Eine Diagnose ist noch nicht bekannt. Auch Musiala verließ in der Nachspielzeit angeschlagen den Platz, Jonas Urbig bekam beim Gegentor einen heftigen Treffer ab. Am kommenden Mittwoch steigt das Rückspiel in der Allianz Arena von München. So lief das Spiel Warnungen vor Atalanta hatte es vor dem Spiel zur Genüge gegeben. Vor zwei Jahren hatte "La Dea" ("die Göttin") im Endspiel der Europa League Bayer Leverkusen die einzige Niederlage der Saison 2023/2024 beigebracht, in den Playoffs war Borussia Dortmund an den Italienern gescheitert – nach einem 2:0 im Hinspiel unterlag der BVB 1:4. Die Bayern? Nahmen die Warnungen ernst und traten entsprechend entschlossen auf. Und sie benötigten nicht mal Harry Kane , um Bergamo schon in einer herausragenden ersten Halbzeit mit variablem Spiel zu dominieren. Von Atalantas Mann-gegen-Mann-Pressing ließ sich der deutsche Rekordmeister dabei schon gar nicht aus der Ruhe bringen. Die Münchner bewegten sich hervorragend, ständig beschäftigten sie die Italiener mit ihren Positionswechseln. Und sie nutzten die Schwächen des gegnerischen Systems schonungslos aus. "Türöffner" war allerdings ein Eckball, den die Münchner schnell und clever ausführten: Stanišić musste bei seinem ersten Tor in der Champions League gegen die schläfrige Abwehr Bergamos nur den Fuß in einen Pass von Gnabry halten. Letzterer ließ sich im Spielaufbau häufig weit nach hinten fallen, er zog damit den ehemaligen Schalker Sead Kolasinac aus der Abwehr. In diese und andere Lücken stießen die Münchner immer wieder hinein. Besonders geschickt und wirkungsvoll agierten die Bayern bei den Treffern durch Olise und Gnabry, bei denen die Bergamasken überhaupt keinen Zugriff auf ihre Gegenspieler bekamen. Jackson, der wie am Freitag gegen Gladbach (4:1) Kane vertreten durfte, hätte schon vor der Pause sogar noch weiter erhöhen können. Kompany stand währenddessen immer noch sehr aktiv an der Seitenlinie, trieb seine Mannschaft nach vorne. Die Bayern hielten das Tempo auch nach der Pause zunächst hoch, jetzt mit Musiala für den hervorragenden Gnabry und Alphonso Davies für den gelb-rot-gefährdeten Konrad Laimer. Davies musste freilich wieder verletzt ausgewechselt werden (71.) und weinte dabei, auch Musiala ging vor Spielende humpelnd vom Platz. Erst nach Jacksons Treffer ließen es die Münchner ab und an etwas ruhiger angehen, ohne dabei jedoch die Kontrolle über das Spiel oder die Lust am Toreschießen zu verlieren. Olise und Kimmich holten sich für Spielverzögerungen noch clever Gelbe Karten ab und sind damit fürs Rückspiel gesperrt. Beim Gegentreffer kassierte auch Torwart Urbig noch einen heftigen Schlag gegen den Kopf und war im Anschluss sichtlich benommen.

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