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Wintersport: Krebs-Diagnose bei Biathlon-Trainer Sverre Olsbu Røiseland

Sverre Olsbu Røiseland, Trainer der deutschen Biathletinnen, hat eine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Der 35-Jährige wurde schon operiert. Die Olympischen Winterspiele verliefen aus Sicht des deutschen Biathlonteams ernüchternd, die DSV-Profis sammelten lediglich eine Medaille ein. Doch für Trainer Sverre Olsbu Røiseland folgte nach den Spielen eine noch viel schlimmere Nachricht: Der Norweger erhielt die Diagnose Hodenkrebs. Nach einer Operation meldete sich der 35-Jährige mit einer persönlichen Botschaft aus dem Krankenbett. Auf die Diagnose bezogen schrieb Røiseland auf Instagram: "Die schlimmste Nachricht meines Lebens!" Geplant hatte er nach Olympia eine Erholungswoche bei seiner Familie in Norwegen. Dazu kam es nicht. "Stattdessen erhielt ich eine Nachricht, die alles veränderte", schrieb er. Und weiter: "Zum Glück haben wir ein fantastisches Gesundheitssystem, sodass ich kurz nach der Diagnose operiert werden konnte." Røiseland gibt seinen Fans einen Rat Die Operation sei "sehr gut" verlaufen, "und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Krebs gestreut hat". Dazu postete Røiseland ein Foto aus dem Krankenbett mit erhobenem Daumen. Zahlreiche Weggefährten wünschten ihm gute Besserung. Røiseland betreut das deutsche Biathlon-Frauenteam seit dem Frühjahr 2022 gemeinsam mit Kristian Mehringer. Er freue sich darauf, bald wieder beim Team zu sein. "Etwas angeschlagen, aber bereit für den Einsatz", schrieb er. Seinen Followern gab er noch einen Rat mit: "Geht zur Vorsorgeuntersuchung! Wenn man es frühzeitig erkennt, ist die Prognose sehr gut." Ab Donnerstag findet in Estland der vorletzte Biathlon-Weltcup des Winters statt. In der kommenden Woche steigt das Weltcup-Finale am Holmenkollen in Oslo.

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