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Radsport: Horror-Sturz überschattet Rennen – Athletin im Krankenhaus

Unschöne Szenen kurz vor dem Ende schockieren die Welt des Radsports. Debora Silvestri wird nach einem schweren Sturz ins Krankenhaus gebracht. Beim Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo ist das Frauen-Radrennen von einem Horror-Sturz überschattet worden. Die Italienerin Debora Silvestri (Laboral Kutxa) stürzte auf der Abfahrt der Cipressa über die Leitplanke einige Meter in die Tiefe auf den Asphalt. Ihr Team teilte später mit, dass sie in stabilem Zustand und auf dem Weg ins Krankenhaus sei. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es nähere Informationen geben. 18 Kilometer vor dem Ziel waren einige Fahrerinnen, darunter Ex-Tour-Siegerin Kasia Niewiadoma-Phinney, zu Fall gekommen. Silvestri hatte versucht auszuweichen und war dabei mit hoher Geschwindigkeit über die Leitplanke gegangen. Mit ihrem Rücken voran stürzte sie auf den Asphalt. Zuvor war das schon einer anderen Fahrerin passiert, jedoch war sie mit weniger Dynamik und offenbar nicht so unglücklich gelandet und konnte schnell wieder aufstehen. Das Rennen gewann die zweimalige Weltmeisterin Lotte Kopecky im Sprint vor der Schweizerin Noemi Rüegg. Auch im Männer-Rennen hatte es einige Stürze gegeben, die jedoch glimpflicher verliefen. Sogar Tadej Pogačar war in einem der Stürze verwickelt. Der Weltmeister konnte aber trotz eines zwischenzeitlichen Rückstandes von 40 Sekunden das Rennen gewinnen.

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