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Widerstand gegen Solarenergie: Warum will Klima-Musterland Dänemark lieber Weizenfelder?

Bauernhöfe, umzingelt von Photovoltaikmodulen: Solche Drohnenaufnahmen sind zum Symbol dänischer Solarenergie-Kritiker geworden. Bei den Parlamentswahlen wollen rechte Parteien von diesem Widerstand in Dörfern auf dem Land profitieren

Die eine Seite dieser Geschichte ist die: Die weizengoldenen Felder einer stolzen Landwirtschaftsnation stehen unter Attacke. Solaranlagen, die die Landschaft immer weiter zersiedeln, machen diesen Feldern den Garaus – auf Geheiß einer urbanen Elite.

In Texas oder Ungarn hat diese Geschichte nicht verfangen, in jenen konservativen Hochburgen kritisieren sie Umweltvorschriften zwar scharf, auf Solarenergie würden sie aber nicht verzichten. In Dänemark aber, der klimapolitisch ambitioniertesten Nation der Welt, schlägt das Narrativ Wurzeln. „Wir sagen Ja zu Weizenfeldern“, rief Inger Støjberg, die Vorsitzende der rechtspopulistischen Dänemarkdemokraten, 2024 in einer Rede. „Und wir sagen Nein zu Eisenfeldern!“

Gegen Windkraftanlagen,

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