Tusk bei Kurz: EU-Politik für „wirkliche Anliegen“
Die mittelfristige Zukunft der EU ist im Mittelpunkt des Besuchs von Ratspräsident Donald Tusk am Dienstag bei Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gestanden. Anlass war der mehrjährige EU-Finanzrahmen nach 2020, der während Österreichs Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr Gestalt annehmen soll. Die Rede war von "neuen Prioritäten" und davon, dass die EU Lösungen "für die wirklichen Anliegen der Bürger" finden solle, wie Tusk sagte. Darunter versteht der Ratspräsident etwa die Bereiche Migration, Verteidigung und Sicherheit sowie Bildung und Digitalisierung.