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Gewalt gegen Frauen: Tanzdemo "One Billion Rising" auf dem Uniplatz

Heidelberg. (RNZ) Bereits zum fünften Mal beteiligen sich am heutigen Valentinstag die Heidelberger Frauenverbände und -gruppen an der internationalen Tanzdemo "One Billion Rising" (Deutsch: Eine Milliarde erhebt sich). Mit dabei sind auch das städtische Amt für Chancengleichheit, die SPD, die Heidelberger Grünen und die Bundestagsabgeordnete Franziska Brantner. Die Initiatorinnen sind empört über die - auch sexualisierte - Gewalt, die Frauen und Mädchen in Deutschland und weltweit immer noch erfahren. Sie fordern schon lange, dass gegen jede Form von Sexismus vorgegangen wird. "One Billion Rising" ist eine globale Kampagne; sie beginnt in Heidelberg an Aschermittwoch um 16.30 Uhr auf dem Universitätsplatz und findet weltweit in vielen Städten gleichzeitig statt.

Als die Organisatorinnen 2017 zu der Tanz-Demonstration aufriefen, saß der Schock über die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten noch tief: Gut 200 Teilnehmer - darunter auch viele Männer - kamen auf den Heidelberger Universitätsplatz, um tanzend ihren Protest gegen Sexismus und Gewalt - und auch gegen den US-Präsidenten, der schon häufiger durch frauenverachtende Sprüche aufgefallen ist, auszudrücken. Die Organisatorinnen waren sehr zufrieden mit der Beteiligung.

Ende Januar dieses Jahres trafen sich bereits einige der Frauen zur Vorbereitung der Demonstration, um gemeinsam die typischen pinken "Pussy Hats" zu stricken. Am vergangenen Samstag gab es zudem noch einmal einen Termin zur Einübung der Choreografie "Break the Chains" (Deutsch: Zerstört die Ketten). Wer nicht dabei war, kann sie aber auch heute noch schnell lernen. Der Tanz zur passenden Hymne soll "ein starkes Zeichen der Solidarität" sein, wie die Initiatorinnen schreiben. Gleichzeitig betonen sie, dass sie sich "von jedweder rassistischen Vereinnahmung unserer Aktion" distanzieren.

Info: Mehr Infos zur Kampagne unter www.onebillionrising.de.

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