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Wiesloch: "Small-Talk-Bank" soll Menschen zusammen bringen

Wiesloch. (hds) Eine Bank ist im herkömmlichen Sinn ein Ort zum Verweilen und Ausruhen. Oder sie bietet die Gelegenheit, mit anderen Personen ins Gespräch zu kommen, aus der Anonymität auszubrechen und Themen unterschiedlichster Art aufzugreifen: Das steckt hinter der Idee der "Small-Talk-Bank", die jetzt am Rande des Wieslocher Marktplatzes, in unmittelbarer Nachbarschaft des Bücherregals, von der Bürgerstiftung ihrer Bestimmung übergeben wurde.

"Gerade in Zeiten, in denen der Umgangston - vor allem in den sozialen Medien - rauer geworden ist, sollten wir etwas dagegen setzen", betonte Wieslochs Oberbürgermeister und Schirmherr der Aktion, Dirk Elkemann.

Die Bank sei, so Bürgerstiftungsvorsitzender Dr. Johann Gradl, Ausdruck dessen, was der Bürgerstiftung immer ein großes Anliegen ist. Es gehe schließlich darum, Menschen mit ihren Ideen, ihren Anliegen und ihrer Energie zusammenbringen, Raum zur Entfaltung zu geben, die Umsetzung der Ideen zu ermöglichen und mit Offenheit für Neues zu werben. Was sich an der Bank alles abspielen könnte, zeigten die Ideengeber und Erbauer der Bank, Michael Segler und Sven Peterhänsel, in einem witzigen Sketch dann sehr anschaulich.

Die in die Bank eingelassenen Sitzmulden sorgen dafür, dass sich die Sitzenden einander zuwenden - denn sonst ist das Sitzen eher schmerzhaft. Auf der Sitzfläche gibt es eine kleine Gebrauchsanweisung, und der drehbare Würfel in der Lehne kann darüber hinaus die Stimmung der Plauderer mitteilen.

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